„Fina“ von E Ink ermöglicht dünnere und leichtere Displays

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Der Display-Hersteller E Ink hat seine neueste Display-Technologie namens „Fina“ vorgestellt. Fina-Displays sollen laut Angaben der Firma 50 Prozent leichter und dünner sein als vergleichbare LCD-Bildschirme. Dazu setzen die neuen Displays auf TFT-Technologie auf äußerst dünnen Glassubstraten. Das ermöglicht die Fertigung leichterer und dünnerer Produkte.

Das neue PocketBook: hat Fina-Display-Technologie an Bord (Foto: eink.com)

Giovanni Mancini, Chef der Produktabteilung von E Ink, hebt hervor, dass Fina unter allen Lichtbedingungen eine für E-Reader ausgezeichnete Energieeffizienz und Lesbarkeit vorweisen kann. Angedacht ist die baldige Massenproduktion von Fina für kleine sowie große Bildschirme.

Die Fina-Bildschirmmodule kommen im neuen 13,3 Zoll großen „PocketBook CAD Reader“ zum Einsatz, der speziell für CAD-Zeichnungen im Architekur- und Baubereich konzipiert wurde. Das Display-Modul wiegt gerade einmal 60 Gramm. Das PocketBook mit einem Ein-Gigahertz-Dual-Core-CPU-Antrieb, welches unter dem Android 4.0.4 läuft, hat auch WLAN und eine 3G-Verbindung mit an Bord.

Der Vorteil am PocketBook ist, dass im Gerät selbst bereits CAD-Anwendungen vorinstalliert sind. Bis zu 200 Konstruktionspläne sollen auf den internen Speicher passen. Ob Fina auch bei den herkömmlichen E-Readern zum Einsatz kommt, ist ungewiss. Denn wie das Digital Reader schreibt, liegt die Fina-Bildschirmauflösung bei lediglich 150 ppi. Vergleichbare Produkte schaffen es hingegen auf weit über 200 ppi.

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