Foxconn: mehr iPad-Kapazität, Top drei TV-Riesen mit 50% Marktanteil

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Foxconn, Apples chinesischer Fertigungspartner, hat in im neuen Werk in der Provinzhauptstadt Chengdu mit der Herstellung von iPads begonnen. Die Kapazität liegt bei 10.000 Geräten je Tag respektive 300.000 Tablets pro Monat, berichtete das Branchenportal Digitimes unter Berufung auf Quellen bei Zulieferern von Foxconn.

Dauerbrenner: Seit seiner Einführung ist Apples iPad extrem populär geworden. (Bild: Apple)

Die Ausweitung der Produktionsmenge soll dabei helfen, die gleichbleibend hohe Nachfrage nach dem iPad zu befriedigen. Bereits zu Monatsbeginn soll Foxconn mit der Auslieferung der ersten in Chengdu produzierten iPads begonnen. Ab Quartal eins 2011 soll der Standort eine tragende Rolle bei der iPad-Fertigung spielen. Foxconn plant, in Chengdu rund 50 Fertigungsstraßen einzurichten, mit denen das Unternehmen einen maximalen Ausstoß von rund 40 Millionen Geräten im Jahr erzielen will.

Derzeit fertigt Foxconn die meisten iPads im südchinesischen Shenzhen. Die dortige Kapazität beträgt etwa 2,5 Millionen Geräte monatlich. Laut Digitimes schwankt diese Zahl abhängig davon, wie es um die Verfügbarkeit bestimmter Komponenten wie Touchscreens bestellt ist. Den zitierten Quellen zufolge sollen im vierten Quartal 2010 mehr als sieben Millionen iPads ausgeliefert werden. Insgesamt hätte Foxconn dieses Jahr mehr als 15 Millionen iPads produziert.

Große Zahlen gibt es auch bei Samsung Electronics, LG Electronics und Sony. Die drei größten LCD-TV-Anbieter der Welt wollen 2011 je 45, 35 und 35 Millionen Fernseher ausliefern. Zusammengenommen hielten die Unternehmen dann mehr als 50 Prozent am Weltmarkt für Flachbildgeräte: Laut Prognose soll der globale Absatz 2011 bei 220 Millionen Stück liegen.

Samsung verkaufte 2009 rund 27 Millionen Geräte, für das laufende Jahr sind 35 Millionen angepeilt. Bei LG waren es im letzten Jahr 16 Millionen; man will 2010 auf 23 Millionen kommen. Während Sony 2009 mit 15 Millionen auf den dritten Rang abfiel, wollen die Japaner 2010 21 Millionen TVs verkaufen. Die Absatzzahlen von kleineren Anbietern wie Sharp, Philips und Toshiba bewegen sich zwischen elf und 18 Millionen.

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