Gericht spricht ehemalige BenQ-Führungskräfte von Insiderhandel frei

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Im Jahre 2006 machte sich in den deutschen Medien vermehrt Unmut über die Insolvenz der von BenQ übernommenen Handysparte von Siemens breit. Kurz darauf erfuhren taiwanische Behörden, dass Führungskräfte von BenQ gut drei Monate vor Bekanntwerden hoher Verluste, welche mit der Übernahme verbunden waren, große Aktienanteile abgestoßen hatten. Wegen Verdachts auf Insiderhandel hatte daraufhin die Staatsanwaltschaft des Bezirks Taoyuan die Büroräume des Geschäftssitzes in Taiwan durchsucht und ein Verfahren gegen diverse Führungskräfte eröffnet.

Wie DisplaySearch nun berichtet, hat das Bezirksgericht von Taoyuan den beschuldigten Vorstandschef KY Lee, den ehemaligen Geschäftsführer Sheaffer Lee und den ehemaligen Präsidenten und Finanzchef Eric Yu neben anderen Angeklagten von jeglichen Beschuldigungen freigesprochen.

Seit September 2007 hat BenQ sein Markengeschäft von der Geräteproduktion getrennt und führt diese nun unter dem Namen Qisda.

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