Hersteller lassen die Pixel tanzen: Toshiba übertrumpft Retina-Display, E Ink/Epson zeigen 300-ppi-ePaper

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Vor wenigen Tagen stellte Samsung ein Display vor, das trotz der beschränkten Bildschirmdiagonale von zehn Zoll eine Auflösung von 2.560 mal 1.600 Zoll besitzt. Nicht für das Tablet-Segment, sondern eher für Smartphones bestimmt ist das ebenfalls neue Display von Ortus Technology , das 1.920 mal 1.080 Bildpunkten auf 4,8 Zoll Platz bietet – beeindruckend. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Zuerst farbiges ePaper, jetzt ultrahohe Auflösung für E Inks eBook-Reader. (Logo/Bild: E Ink)

Auf der SID 2011 ging Toshiba mit einem 720p-Bildschirm in vier Zoll an die Öffentlichkeit – laut FlatpanelsHD eine der beeindruckendsten Neuvorstellungen der Großmesse. Immerhin schlagen die Japaner mit einer Pixeldichte von 367 ppi sogar Apples Retina-Display, dass nur 326 ppi zur Verfügung hat. Außerdem soll der Mini-Bildschirm von Toshiba ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 mitbringen.

Laut Hersteller wird das Display bald in Massenfertigung hergestellt – einen Hinweis auf den Käufer gab es jedoch nicht. Gemäß seiner Spezifikationen dürfte das Panel für Smartphones im Premiumbereich bestimmt sein. Die zweite Neuvorstellung von Toshiba, ein 3,3-Zöller mit 300 ppi, besitzt 864 mal 480 Bildpunkte.

Den Beweis, dass es nicht nur bei der LCD-Panel-Technologie Verbesserungen bezüglich der Auflösung gibt, treten Epson und E Ink an. Eine gemeinsame Anstrengung der beiden Unternehmen hat ein hochauflösendes ePaper-Panel hervorgebracht, das auf einem Bildschirm mit 9,7 Zoll 2.400 mal 1.650 Pixel unterbringt.

ePaper wird in eBook-Readern wie Amazons Kindle eingesetzt. Die Epson-E-Ink-Entwicklung soll eine matte Oberfläche besitzen und echtem Papier dadurch sehr nahe kommen. Während E Ink das ePaper-Panel entwickelt hat, zeichnet Epson für das Hochgeschwindigkeits-Steuerungs-Board verantwortlich. Konkrete Pläne zur Massenproduktion wurden noch nicht genannt.

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