Hybrid-TV öffnet Tür für Cyberkriminelle

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Dank Hybrid-TV wird der Fernseher zum Computer und geht online. Antivirus-Hersteller Kaspersky sieht hier das Problem, dass die Web-Gefahren vom Schreibtisch ins Wohnzimmer getragen werden. Leichtfertiges Surfen mit dem Internet-Fernseher könne die digitale Identität des Konsumenten gefährden, warnen die Experten. Bislang sind dem Unternehmen 139 Schädlingsfamilien mit etwa 900 Varianten für Handys bekannt. Dass es ähnlich viele Viren für das Fernsehgerät gibt, ist nur eine Frage der Zeit – die technischen Möglichkeiten sind vorhanden.

Es gibt einen Markt für Schadsoftware, Hackerjobs und Diebesgüter. Das begehrteste Diebesgut ist laut Sicherheitsexperten die Identität einfacher Computernutzer, ihre Postadresse, der Zugang zu ihrem Bankkonto, Kreditkartendaten und Passwörter für eBay, Amazon und Co. Im Jahr 2009 hat das Bundeskriminalamt 6.800 Fälle von digitalem Identitätsklau gezählt. Beim Online-Banking betrug die Schadensumme im Durchschnitt rund 4.000 Euro. Handlungsempfehlung ist, die eigenen Kreditkartendaten oder das Online-Banking-Passwort nicht leichtfertig preiszugeben – auch nicht über den neuen Internet-Fernseher. (pte)

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