IFA 2011: neue LG-TFTs kommen aus der Schlankheitskur

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Monitorrahmen unterliegen einem deutlichen Trend zum Abspecken; schon bald könnten sie sich auf der Liste bedrohter Arten wiederfinden. Beweis dafür sind zwei neue High-End-Displays, auf die uns LG im Vorfeld der IFA neugierig macht. Offenbar, so vermutet man auf pocket-lint.com, eifern die Südkoreaner ihren Landsmännern bei Samsung nach, die sich dem Reduzieren der Rahmenbreite schon länger verschrieben haben.

Superschlank, beinahe rahmenlos und mit einer ungewöhnlichen Panelaufhängung – LGs IFA-Neuvorstellung. (Fotos: LG)

Die Modelle E91 und D237IPS, die ihren offiziellen Release auf der Berliner Messe haben werden, besitzen 4,35 Millimeter dünne Einfassungen und sind mit 7,2 Millimetern außerdem extrem schlank. Das E91-Display ist ein 23-Zoll-Modell mit Full-HD-Auflösung. Mit Blick auf die superdünne Bauweise bescheinigt das dynamische Kontrastverhältnis von 10.000.000:1 das Vorhandensein einer LED-BLU. LG liefert einen weiteren Hinweis, nach dem der E91 äußerst energieeffizient sein soll.

Das Reaktionsverhalten (fünf Millisekunden), die Lichtstärke von 250 cd/m[sup]2[/sup], mehr noch die Betrachtungswinkel von 170/160 Grad legen nahe, dass hier ein TN-Panel verwendet wird. Verbesserte Auflösung mit noch schärferen Bildern liefert „Super+ Resolution“. Der Chip wandelt niedrig auflösende SD-Formate nahezu in HD-Qualiät um.

D237IPS, die zweite Neuvorstellung, arbeitet mit „state-of-the-art“-3D-Technologie, womit LG auf seinen passiven Patterned-Retarder-Standard anspielt, für dessen flimmerfreie Darstellung sich zuletzt die Mehrzahl der per Studiotest befragten Probanden entschied . Zwar soll das Kontrastverhältnis des 3D-IPS-Panels nur halb so hoch sein wie beim E91, dafür ist die dreidimensionale Ansicht im Vergleich zu Active-Shutter-Modellen heller (100 cd/m[sup]2[/sup]).

Außerdem bleibt das Display sowohl innerhalb recht großzügiger Betrachtungswinkel als auch von verschiedenen Positionen aus frei von Farbverschiebungen. Um sicherzustellen, dass Nutzern die 3D-Inhalte nicht ausgehen, spendiert der Hersteller dem Entertainment-Bildschirm noch eine 2D-zu-3D-Konvertierungsfunktion. Zum Erscheinungstermin und der Preisgestaltung der Monitore hüllt sich LG bislang in Schweigen.

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