Innolux und TPO: Zusammenschluss durch Aktientausch

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Innolux Display und TPO Displays haben, das berichtet die DigiTimes, eine Fusion durch Aktientausch bekannt gegeben. Der Zusammenschluss soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf dem Markt für kleine und mittelformatige LCD-Panels stärken.

Die beteiligten Unternehmen haben sich darauf geeinigt, jeweils acht TPO-Anteile für eine Innoluxaktie einzutauschen. Nach einer späteren Kapitalherabsetzung bei TPO könnte das Tauschverhältnis in 3,83:1 gewandelt werden.

TPO, in der Hauptsache mit der Fertigung kleiner und mittelformatiger LCD-Panels befasst, plant, seine Stammeinlagen von derzeit 42,2 Milliarden NT-Dollar um 51,48 Prozent auf 21,45 Milliarden NT-Dollar (666,77 Millionen US-Dollar) zu reduzieren. Dieser Schritt soll die Finanzierungsstruktur des Unternehmens stärken. Innolux, LCD-Panelhersteller und Systemintegrierer, verfügt über Kapitalrücklagen in Höhe von 23,3 Milliarden NT-Dollar.

Die Fusion soll erwartungsgemäß am 1. Mai 2010 abgeschlossen sein. Innolux und TPO erhoffen sich eine Verschmelzung ihrer Technologien und Größenvorteile in der Produktion. Dank TPOs 3,5G-Werk wird Innolux in die Lage versetzt, High End-, Mittelklasse und Einsteigerpanels für den Markt für Mobiltelefone zu liefern.

Marktbeobachter merkten an, dass Innolux als Dienstleister gegenüber Topkunden wie Nokia besser aufgestellt wäre. Mit einer monatlichen Kapazität von 65.000 Trägergläsern werden in besagtem Werk vor allem LTPS-Panels produziert; jeden Monat werden 11 bis 12 Millionen davon an Nokia ausgeliefert.

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