Insight Media liefert Prognosen zum Passiv-3D und Embedded-Pico-Projektoren

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Mit den Wachstumsmöglichkeiten passiver 3D-Technologie sowie Pico-Projektoren in Handys befassen sich zwei Berichte des Marktforschungsunternehmens Insight Media. Der Nachrichtendienst Business Wire bietet eine kurze Zusammenfassung der kostenpflichtigen Dossiers.

Marktsegmente für Pico- und Mikro-Bildwerfer. (Quelle: Insight Media)

Im „Passive Polarized 3D HDTV“-Bericht räumen die Experten der passiven Polarisation-Technologie innerhalb der nächsten Jahre den Status einer festen Größe ein. Beiden Ausprägungen, Active-Retarder und Patterned-Retarder, prognostiziert Insight Media beträchtliche Marktanteile. Neben einigen chinesischen Majors gehören LG Electronics, Toshiba, Vizio, Philips zu den Befürwortern des letztgenannten Standards. Der vielversprechende Verkaufsstart entsprechender Produkte in China stärke die Hoffnung auf Erfolg. Künftig werde es sogar passive OLED- und möglicherweise auch Plasma-TVs geben.

„Konsumenten müssen sich entscheiden zwischen 3D-TVs mit teuren Shutter-Brillen und sehr guter Bildqualität oder preiswerten Polarisations-Brillen, mit denen die Güteklasse der 3D-Darstellung etwas geringer ausfällt“, sagte der Chefanalytiker und Insight-Media-Präsident Chris Chinnock. Man sei der Auffassung, dass Käufer sich eher für einen 3D-TV mit bescheidener Tiefenoptik entscheiden würden als den Aufpreis für aktive Brillen zu berappen.

Der „Pico Projection Phone“-Bericht kommt zu dem Schluss, dass Handys mit integrierten Bildwerfern bis 2016 auf 40 Millionen anwachsen könnten. Weiterer Ergebnisse der Prognose werden anhand von optimistischen als auch vorsichtigen Szenarien dargelegt. „Einflussgrößen wie das Einsatzgebiet, verschiedene Technologien, die Entstehung neuer Produktkategorien sowie der Wettbewerb in diesem Segment verändern es in bemerkenswertem Tempo“, erklärte Chefanalytiker Matthew Brennesholtz.

Trotz des Marktwachstums um 50 Prozent im vergangenen Jahr scheint die Zeit noch nicht reif für einen groß angelegten Marktstart der Picos – zu teuer sind die entsprechenden Module, der Technik mangelt es noch an Leistung, so die Digitimes. Immerhin kamen 2010 die ersten Embedded-Projektoren – in Handys integrierte Modelle – auf den Markt. Dazu sei bei den Kleinst-Bildwerfern allgemein ein Trend zu höherer Auflösung und besserer Lichtleistung zu erkennen gewesen, befand das Marktforschungsinstitut Pacific Media Assosicates (PMA).

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