ASUS NUC 16 Pro mit bis zu Core Ultra X9 388H
Das taiwanische Unternehmen ASUS hat mit der NUC 16 Pro einen neuen Mini-PC in verschiedenen Konfigurationen auf dem deutschen Markt veröffentlicht. Im Inneren werkelt Intels aktuelle Core Ultra Series 3 alias Panther Lake-H, wobei vom Core
Ultra 5 325 mit 8 Kernen bis zum Topmodell Core Ultra X9 388H mit 16 Kernen eine breite Prozessorauswahl zur Verfügung steht. Dedizierte NPUs (bis zu 180 TOPS) sorgen für die Beschleunigung von KI-Aufgaben. Und die teureren Varianten haben als Grafikeinheit eine Intel Arc B390 an Bord.

Werkzeugloser Zugang zum NUC-Gehäuse
Als Festspeicher können bis zu zwei NVMe-SSDs (M.2 2280) mit 128 GB bis 8 TB Kapazität verbaut werden. Der DDR5-Arbeitsspeicher kann auf maximal 96 GB (bis Ultra X7 358H) bzw. 128 GB (bis Core Ultra X9 388H) aufgerüstet werden. Ein Betriebssystem ist ab Werk nicht vertreten, offizielle Unterstützung sei für Windows 11 Home oder Pro x64 gegeben. Ein Kensington-Schloss schützt den Mini-PC auf Wunsch vor Diebstählen. Das Gehäuse der NUC 16 Pro kann werkzeuglos geöffnet werden.
Bluetooth 6.0, Thunderbolt 4 und Wi-Fi 7
Das Schnittstellenangebot fällt mit unter anderem Bluetooth 6.0, HDMI 2.1 (TMDS), RJ-45 (2 x 2,5 Gbit/s), Thunderbolt 4 (DP-Alt-Modus 2.1, USB-A 3.1, USB-C 3.1 sowie Wi-Fi 7 üppig und modern aus. Die 750 g bzw. 910 g schwere ASUS NUC 16 Pro misst 144 x 117 x 42 mm (B x T x H), weist im Standardmodus eine Lautstärke von bis zu 38 dB auf und hat ein Netzteil im Lieferumfang. Ob auch ein EU-Netzkabel beiliegt, hängt vom jeweiligen Modell ab. Der UVP des Mini-PCs bewegt sich zwischen 631 und 2.542 Euro.
PRAD-Einschätzung
ASUS schnürt mit der NUC 16 Pro ein attraktives Business-Kraftpaket, das preislich und CPU-seitig eine hohe Bandbreite an Anforderungen abdeckt. Gerade bei den Varianten mit stärkeren Prozessoren stellt sich die Frage, ob sie bei den aktuell hohen Temperaturen einen kühlen Kopf bewahren und den Lüfter auf angenehmer Lautstärke halten können. Der Autor dieser Zeilen hat eine NUC 14 Pro mit Core Ultra 5 125H im Einsatz, die erst Ruhe gab, als er auf Energiespar- und Silent-Modi umstellte. Dies kostet spürbar Leistung, ist jedoch ein sinnvolles Tauschgeschäft, da der Lüfter andernfalls ständig hoch- und herunterdreht, wodurch eine nervige Geräuschkulisse erzeugt wird – selbst bei kühleren Raumtemperaturen. Fraglich, wie das erst bei einem Core Ultra X7 oder X9 sein muss.
Wie sind Ihre Erfahrungen mit einer NUC? Und wäre die NUC 16 Pro ein lohnenswertes Upgrade für Sie? Kommentieren Sie gern unter dieser Meldung!
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