Japan Display mit neuer OLED-Fertigungstechnologie

Die neue Methode verspricht effizientere Panels mit höherer Auflösung

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Der seit diesem Jahr mehrheitlich zum japanischen Investor INCJ gehörende Panel-Fertiger Japan Display (JDI) hat eigenen Angaben nach eine neue Produktionstechnologie entwickelt, die energieeffizientere OLED-Panels mit verbesserter Auflösung/Schärfe bei geringerem Fertigungsaufwand ermöglichen soll. Gleichzeitig wären die Produktionskosten also vermutlich geringer als bei klassischen Verfahren.

Das Unternehmen ging leider noch nicht genauer auf die Technologie ein. Ob es sich um ein Druckverfahren handelt oder etwas gänzlich Neues zum Einsatz kommt, bleibt also noch abzuwarten. Bevor Japan Display mit der Massenproduktion der Next-Gen-Panels, die vermutlich primär für Smartphones/Tablets gedacht sind, loslegen kann, müssen ohnehin noch weitere Investoren gefunden werden. Nach aktuellen Plänen sei frühestens Anfang 2022 mit dem Startschuss zu rechnen, was auch von der dann vorherrschenden Nachfrage auf Kundenseite abhängig sein wird.

Japan Display hat seit einer Weile mit finanziellen Problemen zu kämpfen, da der Hersteller beispielsweise zu lange an IPS-Panels für Mobilgeräte (vornehmlich von Apple) festhielt und erst spät einen Umstieg auf OLED beschloss. Von einer Insolvenz sei das Unternehmen nicht mehr akut bedroht, doch von schwarzen Zahlen ist es noch weit entfernt. Das Finanzjahr 2019 (PDF), das Ende März 2020 endete, wurde mit einem Verlust von umgerechnet rund 315,3 Millionen Euro abgeschlossen. (Quelle: Japan Times via OLED-Info)

Japan Display (JDI) OLEDs at SID 2016

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SID 2016: OLED-Tech von Japan Display

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