Juli-Ergebnis: AUO besser als CMI, Großpanels stärker gefragt als kleine Displays

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Chimei Innolux (CMI), der größte Panelhersteller Taiwans, hat im Juli einen Konzernumsatz von 41,21 Milliarden NT-Dollar (990 Millionen Euro) erwirtschaftet, 0,5 Prozent weniger als im Vormonat. Verantwortlich für das verkraftbare Minus waren diesmal nicht die Großformatpanel – in dieser Sparte verkauft das Unternehmen 4,9 Prozent mehr (12,92 Millionen). Weitaus schwerer wiegen 8,3 Prozent Minderabsatz bei den kleineren Displays, von denen CMI nur 32,1 Millionen Einheiten absetzte.

Verbessert sich leicht – trotz Absatzschlappe bei den Klein-Displays: AU Optronics (Bild/Logo: AUO)

Nach einer insgesamt mäßigen Performance beendet der Panelproduzent das erste Halbjahr 2011 mit einem Verlust von 26,81 Milliarden NT-Dollar (664,4 Millionen Euro). Dementsprechend hält man sich beim Geschäftsausblick für das laufende Quartal bedeckt und passt die Auslastungsrate an. Obgleich CMI die Maximalhöhe der geplanten Investitionen senkt, um den Cashflow zu erhalten und seine Kapazitätsausweitung verlangsamt, forscht das Unternehmen weiterhin auf den Gebieten IPS-Panel, OLEDs, berührungsempfindliche Displays und LTPS-Technologie.

Auch AU Optronics (AUO), zweitgrößter Mitbewerber der Insel, klagt über schleppende Verkäufe und führt Nachfrageunlust im Endkundenmarkt sowie sinkende Panelpreise als Ursachen an. Branchenbeobachter sind sich darin einig, dass es für beide Unternehmen auch im dritten Quartal noch keine Umsatzerholung geben wird.

Im Juli belaufen sich die AUO-Umsätze auf 32,74 Milliarden NT-Dollar (768,8 Millionen Euro), ein Mehr von knapp fünf Prozent im Vergleich zu Juni. In jährlicher Betrachtung schneidet der Konzern allerdings rund 16 Prozent schlechter ab. Eine Steigerung um 6,6 Prozent auf 9,81 Millionen weist wiederum die Großformat-Displays nicht als Ursache aus – vielmehr waren es ihre kleineren Geschwister, deren Absatz um 5,8 Prozent auf 15,6 Millionen rutschte.

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