Juni-Ergebnisse: CMI durch die Bank besser, AUO schwächelt bei Erlös und im Großformatbereich

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Die taiwanischen Großhersteller von LCD-Panels haben ihre Juni-Resultate vorgelegt. Wie die Digitimes berichtet, verbesserte Chimei Innolux (CMI) sich sowohl beim Erlös als auch bei den Absatzzahlen. Der Konzernumsatz von 41 Milliarden NT-Dollar (circa eine Milliarde Euro) lag zwar 9,71 Prozent unter dem Juni-Ergebnis des Vorjahres, konnte aber seit Mai 2011 um 1,61 Prozent erhöht werden. Anders als im vorhergehenden Monat lagen im Juni die kleinen und Mittelformat-Panel beim Absatz vorn: CMI verkaufte rund 35 Millionen davon, ein Plus von 14,2 Prozent.

CMI macht es im Juni besser als AUO, der zweitgrößte taiwanische Panelhersteller. (Bild: CMI)

Bei den Großformatpanels, die im Mai noch eine zweistellige Zuwachsquote verzeichneten, erhöhten sich die Stückzahlen nur um 1,3 Prozent auf 12,32 Millionen. Der zwischen Januar und Juni 2011 erwirtschaftete Konzernumsatz wird mit etwa 6,023 Milliarden Euro angegeben; im Vergleich zum ersten Halbjahr 2010 entspricht das einer Steigerung um 15,37 Prozent.

AU Optronics (AUO) konnte nicht an das gute Ergebnis des Vormonats anknüpfen und schloss den Juni mit einem Umsatz von 765,6 Millionen Euro. Damit erlöste das Unternehmen knapp sieben Prozent weniger als im Mai und 28,34 Prozent weniger als im Juni 2010.

Auch bei AUO verkauften sich die kleineren Displays in größeren Stückmengen als ihre Pendants ab zehn Zoll. 16,55 Millionen Einheiten im Juni entsprechen einem Absatzzuwachs um 11,7 Prozent seit dem vorherigen Monat. Im zweiten Quartal verkaufte der Panelproduzent insgesamt 45,47 Millionen Kleinformatpanel und steigerte das Absatzvolumen im Vergleich zu Quartal eins um 4,6 Prozent.

Die großen Panel verkauften sich hingegen im Mai besser – in diesem Bereich stehen die Juni-Zahlen von 9,2 Millionen für ein Minus von 11,9 Prozent. Mit knapp 30 Millionen abgesetzten Panels lag der Absatz in Quartal zwei 4,3 Prozent über dem Niveau des ersten Quartals. Während der Konzernumsatz in Quartal zwei um 5,2 Prozent erhöht werden konnte, offenbart die jährliche Betrachtung ein 23,7-prozentiges Minus. Zwischen Januar und Juli 2011 erlöste AUO 4,68 Milliarden Euro, 20,35 Prozent weniger als im Vorjahr.

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