Kartell der Panelproduzenten zahlt Milliarden-Strafe

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Sieben Hersteller von Flachbildschirmen müssen über eine halbe Milliarde Dollar Strafe zahlen, weil sie über Jahre hinweg die US-Verbraucher über den Tisch gezogen haben.

Der Generalstaatsanwalt des US-Bundesstaates New York, Eric Schneidermann erklärte, dass unter anderem Samsung und Sharp überhöhte Panelpreise verlangt hätten.

Verschiedene Generalstaatsanwälte und Verbraucheranwälte hatten sich zusammengeschlossen und nach einem mehrjährigen Verfahren einen Vergleich mit den Herstellern ausgehandelt. Diese verpflichteten sich insgesamt 538 Millionen Dollar Wiedergutmachung zu leisten, zuzüglich einer Strafe von 14 Millionen Dollar.

In diesem Vergleich werden ebenfalls die Hersteller Epson Imaging Devices, Hitachi Displays, Chi Mei Innolux, Chunghwa Picture Tubes und Hannstar Display zur Kasse gebeten. LG, Toshiba und AU Optronics haben sich diesem Vergleich nicht angeschlossen. Deshalb geht der Prozess gegen diese Firmen weiter.

Wegen identischer Vorwürfe hatte die EU-Kommission im vergangenen Jahr gegen mehrere Firmen bereits ein Bußgeld von 649 Millionen Euro verhängt.

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