Bildhomogenität

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Die Bildhomogenität wird anhand von zwei Kriterien beurteilt und zwar Helligkeitsverteilung und Farbreinheit. Wir untersuchen die Bildhomogenität anhand von vier Testbildern (Weiß, Neutraltöne mit 75 %, 50 %, 25 % Helligkeit), die wir an 15 Punkten vermessen. Daraus resultieren die gemittelte Helligkeitsabweichung in Prozent und das ebenfalls gemittelte Delta C (d. h. die Buntheitsdifferenz) in Bezug auf den jeweils zentral gemessenen Wert.

Bewertungskriterien in unseren Testberichten

Farbreinheit

Für das DeltaC liegt die Wahrnehmungsschwelle, mit Unbunttönen als Referenz, bereits bei etwa 0,5. Ein DeltaC von 4 sollte nicht signifikant überschritten werden, sonst ist mit größeren Farbstichen zu rechnen. Ein Vergleich der korrelierten Farbtemperatur (CCT) in Kelvin macht keinen Sinn. Diese Angabe gibt nur die Farbtemperatur eines schwarzen Strahlers an, der der konkreten Farbprobe am Ähnlichsten ist. Damit können sich die Farbwerte zweier Proben mit identischer CCT deutlich unterscheiden.

Max. DeltaC Durchschnitt
Sehr gut < 2,0 < 1,0
Gut < 3,0 < 1,5
Befriedigend < 4,0 < 2,0
Ausreichend <= 4,5 <= 3,0
Mangelhaft > 4,5 > 3,0

Helligkeitsverteilung

Die Wahrnehmungsschwelle einer ungleichmäßigen Helligkeit liegt irgendwo zwischen 15 % und 20 %, je nachdem wie geschult das Auge des Betrachters ist. Eine Bildfläche mit nur einer Farbe wirkt dann nicht mehr homogen, wenn durch eine ungleichmäßige Ausleuchtung das Bild zum Beispiel oben und unten unterschiedlich hell ist oder das komplette Bild fleckig wirkt.

Maximum (%) Durchschnitt (%)
Sehr gut 10 3
Gut 15 5
Befriedigend 25 12
Ausreichend 35 17
Mangelhaft > 35 > 17
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... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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