Netzwerkfähigkeit etabliert sich als Kernfunktion von Flachbild-TVs

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27 Prozent aller Fernseher, die 2011 auf dem Weltmarkt verkauft werden, sind netzwerkfähig. Laut dem Marktforschungsunternehmen DisplaySearch trifft das auch auf 16 Prozent der in Lateinamerika verkauften Modelle zu. Bis 2015 soll sich der Anteil von Connected-TVs weltweit auf 54 Prozent (155 Millionen) verdoppeln, so die Prognose der Marktforscher.

In Japan und Westeuropa wird der Anteil von Connected-TVs auch künftig am höchsten sein. (Grafik: Displaysearch)

„Die auf der IFA 2011 in Berlin gezeigten Produkte machen deutlich, dass Vernetzung künftig zu den Kernfunktionen eines TVs gehört“, sagt Paul Gray, leitender Marktforscher für TV-Elektronik. In der Interaktion zwischen TV-Panels und Begleit-Bildschirmen sieht er enormen Nutzen, sowohl für den Absatz von Smartphones und Tablets als auch für die Nutzung mobiler Dienste auf dem größtmöglichen Bildschirm.

Nach dem Dafürhalten von DisplaySearch sorgt die neuste Generation von TV-Halbleitern sowohl in reifen wie auch in Schwellenmärkten für hohe Innovationsgeschwindigkeit. Der Trend ist klar: Der Anteil von Connected-TVs verdoppelt sich, sofern die Geräte über WLAN verfügen.

WLAN-Häufigkeit in europäischen TV-Modellen. (Grafik: Displaysearch)

„Die Vorstellungen der Verbraucher sind eindeutig“, so Gray: „Keine zusätzlichen Kabel.“ WLAN-fähige TVs würden mehr ermöglichen als reines Netzwerken, beispielweise überzeugende Sofortfunktionen wie den kabellosen Transfer von Bildern und Videos auf den Fernseher.

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