NVIDIA stellt Kamera-Technologie Chimera vor

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NVIDIA stellt heute die Chimera Computational Photography Architecture vor und legt damit den Grundstein für die nächste Generation fortschrittlicher, mobiler Fotografie-Erfahrungen und -Anwendungen.

Chimera bietet eine Vielzahl an neuen Funktionen für mobile Geräte der NVIDIA-Tegra-4-Familie, darunter High-Dynamic-Range-Fotos und -Videos (HDR) im Always-On-Modus, HDR-Panorama-Aufnahmen und fortschrittliche Tap-To-Track-Mechanik.

NVIDIAs Kamera-Technologie Chimera (Bild: NVIDIA)

NVIDIA hat Chimera entwickelt, um mobile Fotografie flexibel, kreativ und zugleich einfach in der Handhabung zu gestalten. Die neuen Funktionen verleihen Mainstream-Smartphones und -Tablets durch hohe Rechenleistung größere Leistungsfähigkeiten als sie bisher von Kameras – inklusive High-End-DSLR-Kameras – erreicht werden.

Frühere Architekturen mobiler Geräte machten es schwer, die besten Werkzeuge für die verschiedensten Teile einer komplexen Bildverarbeitung zu verwenden. Die Chimera-Architektur beseitigt diese Hürden, indem sie die Bildverarbeitung mit fast 100 Milliarden Rechenoperationen pro Sekunde durchführt. Dafür werden Technologien genutzt, wie sie bei Röntgengeräten, Weltraumteleskopen und Überwachungssatelliten eingesetzt werden.

Erstmals auf der CES vorgestellt, definiert die Architektur mobile Fotografie dank HDR-Erfassung von Bildern und Videos im Always-On-Modus gänzlich neu. Das ermöglicht Nutzern die Erstellung von hochwertigen HDR-Bildern ohne Verzögerung, ähnlich wie sie das menschliche Auge sieht – mit einer Vielzahl von Orten und Schauplätzen, bei unterschiedlichsten Lichtverhältnissen.

Weitere Funktionen sind HDR-Panoramen mit Weitwinkel-Objektiv oder Aufnahmen mit dem „Fischauge“. Sie sind in der Regel nur teuren digitalen Spiegelreflex-Kameras vorbehalten. Die Chimera-Architektur fängt eine Szene ein, während sich die Kamera bewegt – von Seite zu Seite, von oben nach unten oder diagonal – wodurch es möglich wird, ein Panorama in Echtzeit aus verschiedenen Blickwinkeln zu „malen“. Im Gegensatz dazu müssen Produkte von Mitbewerbern in eine Richtung, meistens entlang einer einzigen horizontalen Ebene, bewegt werden, oder erfordern großen Post-Processing-Aufwand zum Zusammenfügen des Panoramas. Wartezeiten bis zu 35 Sekunden sind dabei keine Seltenheit.

Außerdem bietet NVIDIA mit der Chinera-Architektur persistente Tap-To-Track-Technologie, um es Nutzern zu ermöglichen, den Fokus auf eine Person oder ein Objekt in einer Szene zu fixieren. Bewegt sich das Objekt oder die Kamera, wird unter Einbeziehung des Winkels der optimale Fokus errechnet und nachjustiert. Persistentes Tap-to-Track reguliert auch, je nach Bewegung, die Belichtung der Aufnahme und hilft Unter- oder Überbelichtung des Objektes oder Hintergrunds zu vermeiden.

NVIDIA Chimera ist als Technologie in die Tegra-4-Familie implementiert, einschließlich dem Tegra 4 und dem neuen Tegra 4i – dem ersten integrierten Tegra-LTE-Prozessor.

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