Ofcom-Studie zum TV-Konsum: Deutsche nur Durchschnitt

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Rund vier Stunden pro Tag saßen die Bewohner von elf Teilnehmerländern einer TV-Studie im Jahr 2008 vor dem Fernseher. Der TV-Konsum in diesen Ländern hat sich insgesamt um 1,1 Prozent erhöht.

In den USA beliebt: Fernseher von Vizio, hier vertreten durch den SV420M (Bild: Vizio)

Die Studienergebnisse hat die britische Medienaufsicht Ofcom in dieser Woche veröffentlicht. Spitzenreiter in Europa waren die Briten, die mit einem Mehr von 3,2 Prozent 3,8 Stunden vor dem Fernseher verbrachten. Im Durchschnitt konsumierten die in der Studie berücksichtigten europäischen Länder 3,5 Stunden Fernsehen am Tag.

Die Menschen in Deutschland, Polen, Frankreich und den Niederlanden haben weniger Zeit vorm Fernsehapparat verbracht. Am längsten schauten die Amerikaner in die Röhre. Amerikas durchschnittlicher TV-Konsum im Jahr 2008 betrug 4,6 Stunden täglich. Nachbar Kanada lag in dieser Disziplin auf europäischem Niveau.

Weiter auf dem Vormarsch ist das digitale Fernsehen. Spanien, wo im Jahr 2008 mehr als 18 Prozent von analogen auf digitalen TV-Empfang umrüsteten, betrieb die Digitalisierung am schnellsten. Die Spitzenposition hält Großbritannien: Britische Haushalte empfangen bereits zu 88 Prozent digitale TV-Signale.

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