Ohne 3D-Brille zur SID 2011: Toshiba zeigt brillenloses 3D-Tablet

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Unbestritten stellen das iPad (2) und seine ungezählten Nacheifer- oder recht eigenständigen Wettbewerbs-Modelle das derzeit populärste Segment von Bildschirm-Gadgets dar. Sie stehen für innovative Bedienbarkeit, gepaart mit leuchtenden Bildschirmen in immer höheren Auflösungen. Rasmus Larsen von FlatpanelsHD vermisst allerdings mehr Innvoation – insbesondere in Sachen Display. Seiner Ansicht nach schneiden kleinere mobile Endgeräte in dieser Disziplin weitaus besser ab – zumindest in jüngster Zeit.

Erstling zum Augen-Machen: Toshibas Prototyp eines 3D-Tablets. (Bilder: Toshiba, Paramount Pictures)

Doch hier kommt Toshiba ins Spiel, Pläne verbreitend, auch Slate-PCs zum dreidimensionalen Bild zu verhelfen. Und nicht nur Pläne: Auf der SID 2011 in Los Angeles – wo bis heute alle neuen Displaytechnologien unserer Zeit zu sehen waren, hat der japanische Hersteller einen Acht-Zoll-Prototypen vorgestellt, der Tiefenoptik ohne Zuhilfenahme einer 3D-Brille darstellen konnte.

Natürlich hängt der 3D-Effekt des Modells stark davon ab, aus welchem Betrachtungswinkel ein Zuschauer seine Blicke gen Bildschirm lenkt. Wer also eine ähnliche Erfahrung erwartet, wie sie Nintendos portable Spielekonsole 3DS bietet, wird wohl nicht enttäuscht: Direkt vor dem Display sitzend, macht sich der räumliche Effekt am besten bemerkbar.

Die Auflösung des Bildschirms, der einzig für den Einsatz in Tablet-PCs konzipiert und umgesetzt wurde, liegt bei 800 mal 480 Pixeln. Toshiba teilte Engadget.com mit, man habe vor, auch Modelle mit größeren Displays zu bauen, aber derzeit beeinträchtige eine höhere Bildschirmdiagonale sowohl die Bildqualität als auch die 3D-Wirkung. Wer zum konkreten Kundenstamm für das neue Display-Panel zählt, darüber wollte das Unternehmen nicht sprechen, aber es sieht ganz so aus, als käme noch in diesem Jahr das erste 3D-fähige Tablet auf den Markt.

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