OLED-Preise könnten dank LG bald sinken

LG Display darf OLED-Fabrik in China bauen

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LG Display erhielt von der chinesischen Regierung die Genehmigung, in dem Land eine OLED-Display-Fabrik zu bauen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Das Werk in Guangzhou wird hauptsächlich OLED-Panels (organische Leuchtdioden) für Fernsehgeräte produzieren. Die Fabrik will zunächst 60 000 Panels pro Monat produzieren und dann schrittweise auf 90 000 pro Monat hochfahren. Dies berichten die Kollegen von CNET.

LG Display: Genehmigung für OLED-Fabrik in China wurde erteilt
LG Display: Genehmigung für OLED-Fabrik in China wurde erteilt (Bild: LG)

Die Fabrik wird etwa 2,6 Billionen Won (2,33 Milliarden Dollar) kosten. Das in Südkorea ansässige Unternehmen LG Display wird einen Anteil von 70 Prozent halten. „Guangzhou Economic and Technological Development District“ kontrolliert die anderen 30 Prozent. LG rechnet mit der Serienproduktion in der zweiten Jahreshälfte 2019.

Die Genehmigung für das neue Werk kommt Wochen nachdem LG Berichten zufolge 2 Millionen bis 4 Millionen OLED-Panels für das iPhone liefern soll, da Apple versucht, die Kosten für einige neue Modelle, die voraussichtlich im September auf den Markt kommen, zu senken. Bisher beliefert der eigentliche Konkurrent Samsung Apple mit entsprechenden OLED-Displays.

Eine größere Menge an OLED-Panels am Markt kann zu sinkenden Preisen führen, was sich insbesondere bei den OLED-Fernsehern bemerkbar machen könnte.

 

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