Panasonic: 3D-Brillanz in 152 Zoll und 4K2K

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Auf der aktuell in Las Vegas stattfindenden Consumer Electronics Show (CES) hat Panasonic wieder einmal erneute Größe bewiesen: Das japanische Elektronikunternehmen konnte mit seinem neuen 3D-fähigen Plasma-TV mit einer Auflösung von 4.096 x 2.160 Pixeln und einer Bilddiagonalen von unglaublichen 152 Zoll erneut beweisen, dass man auch technologisch ganz vorne mitspielt.

Trotz der beeindruckenden Werte von Panasonics neuestem Spitzenmodell, wird für die dreidimensionale Bilddarstellung immer noch eine Shutterbrille benötigt. (Foto: Panasonic)

Obwohl das 152 Zoll große Display wohl kaum im Einzelhandel erhältlich sein wird, demonstriert es doch eindrucksvoll die von Panasonic entwickelten Technologien zur räumlichen Darstellung von Bildinhalten. So ermöglicht eine neue Drive-Technologie die 3D-Darstellung auch bei Auflösungen von 4.096 x 2.160 Bildpunkten ohne dabei Einbußen bei den Helligkeitswerten hinnehmen zu müssen.

Bei Panasonics 3D-Darstellung kommt darüber hinaus ein weiterer Vorzug der Plasmatechnologie zu tragen: Im Gegensatz zu LCD-TVs, welche die dreidimensionalen Inhalten für jedes Auge zeilenweise darstellen, können Panasonics Plasma-Displays aufgrund ihrer hohen Reaktionszeit diese als Vollbilder darstellen und so für eine wesentlich schärfere Bilddarstellung sorgen.

Die enorm hohe Auflösung von 4.096 x 2.160 Bildpunkten rechtfertigt Panasonic derweil mit dem Umstand, dass hiermit Bildinhalte in voller HD-Auflösung von 1.920 x 1080 Pixeln simultan für das rechte und linke Auge dargestellt werden können. Beim verwendeten Panel setzt Panasonic darüber hinaus selbstverständlich auf die bereits bekannte PDP-Technologie, welche nicht nur den Stromverbrauch verringern, sondern auch die allgemeine Bilddarstellung verbessern soll.

Bereits in diesem Jahr will Panasonic erste 3D-fähige FullHD-TVs auf den Markt bringen und setzt dabei voll und ganz auf die Plasma-Technologie, welche hierbei aufgrund der hohen Reaktionszeit und naturgetreuen Farbwiedergabe entscheidende Vorteile gegenüber der LCD-Konkurrenz vorzuweisen hat. Eine Shutterbrille wird jedoch vorerst immer noch benötigt werden.

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