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Philips 241P4LRY: Weltweit erster Monitor mit ErgoSensor

Viele Stunden vor dem Computermonitor zu verbringen, ist heute Büroalltag. Auch wenn Schreibtische und Stühle ergonomisch an die Arbeit angepasst sind, schleichen sich bei Büroarbeiten trotzdem häufig ungünstige Sitzhaltungen ein. Die Folge: Rücken- oder Nackenschmerzen. Mit dem weltweit ersten ErgoSensor-Monitor will Philips einen Beitrag dazu leisten, dass ungesunde Körperhaltungen bei der Büroarbeit zukünftig vermieden werden.

Philips 241P4LRY: Weltweit erster Monitor mit ErgoSensor (Bild: Philips)

Um festzustellen, ob der Anwender „gesund“ vor dem Display sitzt, hat der ErgoSensor Monitor einen CMOS-Sensor – also eine kleine Kamera – eingebaut, der seine Daten an einen Prozessor liefert. Darin arbeitet ein intelligenter Algorithmus zur Untersuchung der Mensch-Maschine Interaktion. Sowohl der (Augen-) Abstand zum Display als auch die Haltung des Kopfes werden analysiert. Hat sich über einen längeren Zeitraum eine Fehlhaltung eingeschlichen, erscheint am unteren Bildschirmrand ein unaufdringlicher und freundlicher Hinweis, den Sitzabstand zu korrigieren oder den Kopf besser wieder gerade zu halten. Auch die ohne Pause vor dem Monitor verbrachte Zeit wird gemessen und der Tipp, vielleicht mal eine kurze Pause einzulegen, erscheint kurz.

Die gesamte Intelligenz der ErgoSensor-Funktion ist bereits im Display eingebaut. Eine zusätzliche Installation von Software ist nicht nötig. Auch liefert der Monitor keine seiner Analysen weiter an den angeschlossenen Computer oder ein Netzwerk. Wie und wie lange Anwender vor dem Monitor sitzt, erfährt so nur der Anwender selbst und die Haltungsdaten werden nicht zur Chefsache.

Laut jüngst veröffentlichten Zahlen der Techniker Krankenkasse, sind jährlich 39 Millionen Krankschreibungstage allein in Deutschland rückenbedingt. Somit fehlen in den Unternehmen und Betrieben täglich im Schnitt 160.000 Mitarbeiter wegen Rückenbeschwerden. Dabei sind es weniger die Menschen, die harte körperliche Arbeit verrichten, sondern eher die „Schreibtischtäter“, die sich mangels Bewegung und ungesunder Sitzhaltung krankschreiben lassen müssen. Ziel der ErgoSensor-Funktion ist, rechtzeitig Hinweise zum gesünderen Arbeiten zu geben, bevor durch falsche Sitzhaltung länger anhaltende Schäden entstehen.

Der für die ErgoSensor-Funktion verwendete Sensor kann nicht nur erkennen, wie und wie lange jemand vor dem Bildschirm sitzt. Natürlich registriert er auch, ob sich überhaupt jemand davor befindet. Ist der Anwender weggegangen – vielleicht weil er dem Tipp, mal eine kurze Kaffeepause zu machen, nachgekommen ist – wird das Display gedimmt. Das macht den Monitor ausgesprochen energieeffizient – bis zu 80 Prozent des Energiebedarfs von Monitoren lassen sich nämlich einsparen, wenn der Monitor abgedunkelt wird, wenn niemand davor sitzt. Und um noch grüner zu werden, verfügt der ErgoSensor außerdem über einen Netzschalter, der den Energieverbrauch auf 0 Watt reduziert. Nach Feierabend muss also auch kein Bereitschaftsstrom mehr fließen.

Der ErgoSensor-Monitor registriert allerdings nicht nur, was vor dem Bildschirm passiert, sondern auch, was das Display gerade darstellt. So wird durch die SmartImage-Funktion je nach Anwendung die Wiedergabe optimiert. Verschiedene Modi (Büro, Bildwiedergabe, Unterhaltung, Eco) sind dafür wählbar.

Auch mechanisch ist der ErgoSensor-Monitor so gestaltet, dass er sich einfach in eine optimale Position bringen lässt. Die Smart ErgoBase gestattet es, das Display fast bis auf die Höhe der Schreibtischplatte abzusenken – das ist besonders wichtig für Anwender, die mit Gleitsichtbrillen arbeiten. Auch der Displaywinkel lässt sich einfach und in einem weiten Bereich anpassen und bietet somit Bildschirmarbeitern jeder Körpergröße die notwendige Flexibilität. Natürlich hat die ErgoBase auch ein Kabelmanagement integriert, das dafür sorgt, dass die Verkabelung aus dem Blickfeld gerät.

Wie einer Reihe anderer Monitore von Philips ist auch der ErgoSensor-Monitor TCO Edge zertifiziert. Produkte die TCO Edge zertifiziert sind, erfüllen sowohl hohe Anforderungen an die Anwenderfreundlichkeit als auch strenge Umweltanforderungen. So ist eine Zertifizierungsvoraussetzung, dass das Gehäuse zu mindestens 65 Prozent aus recycelten Materialien besteht und weder Chlor noch Brom verwendet wird.

Der Philips ErgoSensor Monitor 241P4LRY ist ab Anfang April im Fachhandel verfügbar. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt € 339,00.

Andreas Roth

... ist Geschäftsführer der PRAD ProAdviser GmbH & Co. KG und darüber hinaus Chefredakteur von PRAD. Er stellte im März 2002 die Internetseite Prad.de mit dem Schwerpunkt Display Technologie online. Privat gilt er als absoluter Serienjunkie und Netflix Fan.

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