Philips optimiert die Bildqualität seiner OLED-TVs

Die dritte Generation der P5-Bildverarbeitung ist noch leistungsstärker und erhöht die Bildqualität bei Philips OLED-Fernsehern

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Im letzten Jahr wollte Philips bei den OLED-TVs mit der zweiten Generation der P5-Bildverarbeitung neue Standards bei der Bildqualität setzen. Mit mehr als 43 Testerfolgen sowie den Gewinn von zwei unabhängigen Shoot-outs für die Modelle 803 und 903 sieht sich Philips bei der Ausrichtung seiner OLED-Fernseher bestätigt.

Philips OLED TV 854
Philips‘ OLED-TV 854 (Bild: Philips TV)

Für das Jahr 2019 steht für Philips TV die nächste Generation der P5-Engine zur Verfügung. Die spezielle Zwei-Chip-Architektur behält die optimierte Reihenfolge der ursprünglichen P5-Verarbeitung bei, fügt dieser jedoch für besonders anspruchsvolle Elemente in der Verarbeitungskette zusätzliche Rechenkapazität hinzu. Im Ergebnis bedeutet dies eine 20-prozentige Verbesserung der Bildqualität gegenüber der bisher marktführenden zweiten Generation des P5-Chips.

Ebenfalls neu ist die Integration von Dolby Vision. Philips-TVs werden damit alle relevanten HDR-Formate unterstützen: HDR10, HDR10+, Dolby Vision und HLG. Dies gilt quer durch die Range für über 90 Prozent der TVs beginnend bei der neuen 6000er-Serie bis hin zu den kommenden OLED-Modellen.

Die ursprüngliche Philips-TV-P5-Engine war konzipiert, um fünf entscheidende Elemente, die die Bildqualität bestimmen, zu analysieren und zu steuern: Optimierung der Bildquelle, Schärfe, Farbe, Kontrast und Bewegung. Die dritte Generation der P5-Engine soll jetzt erhebliche Weiterentwicklungen bei Rauschunterdrückung, Schärfe und Kontrast bei allen Quellen sowie weitere Verbesserungen der exklusiven SDR-auf-HDR-Wandlung mittels „Perfect Natural Reality“ bieten. Darüber hinaus wird die neue P5-Engine eine besonders aufwendige Bildverarbeitung für Material mit HDR10 und HDR10+ bieten sowie zum ersten Mal dynamische Inhalte mit Dolby Vision unterstützen.

Eine optimale Rauschunterdrückung war schon immer ein Schlüsselelement der P5-Bildverarbeitung. In der neuen Version soll durch die Kombination der ausgefeilten Bewegungserkennung mit spatialer (räumlicher) und temporärer (Tiefpass-)Rauschreduzierung ein bestmögliches Ergebnis erzielt werden, ohne dass störende Verwischungen oder Verschleierungen auftreten.

Um noch sauberere Bilder mit höherer Schärfe anzubieten, verfügt die neue P5-Engine über zusätzliche Merkmale wie De-Contour-Enhancement, Bit-Depth-Calculation und Sparse-Filtering. Des Weiteren wurde der bisherige Detail-Enhancer mittels einer Funktion für Detail-Protection und -Restoration aufgewertet, um bei der Transformation der ursprünglichen Pixel hin zu „besseren“, „schärferen“ Pixeln noch schönere, natürlichere Ergebnisse zu erhalten. Der zusätzliche Dejaggy-Filter verfügt über eine höhere Effizienz sowohl bei flachen als auch steilen diagonalen Linien.

All diese Maßnahmen sollen laut Philips TV ein sichtbar besseres Bild mit feineren Linien und kleinsten Details liefern, um eine größere Bildtiefe zu erzielen.

Auch „Perfect Natural Reality“ wurde weiterentwickelt. Es verfügt jetzt über eine Spiegelungserkennung, eine bessere Raumbestimmung und Hautfarben-Bewahrung. Dies alles funktioniert im Zusammenwirken mit der inversen Dynamikkompression, was zu einem deutlich realistischeren Bild mit mehr Details und nochmals besserer Tiefenwirkung führen soll und so die Umsetzung von SDR-Inhalten zu einem HDR-ähnlicheren Bild weiter unterstützt.

Die dritte Generation von P5 beseitigt zudem das Problem des Detailverlustes in sehr dunklen Bildbereichen und stellt sicher, dass es nicht zum Farb-Clipping in sehr hellen, bunten Szenen kommt. Zusätzlich werden unerwünschte Banding-Effekte und Abstufungen bei Hauttönen entfernt.

Um im Jahr 2019 erstmals die Kompatibilität mit Dolby Vision anzubieten, hat das Philips-TV-Team für Bildqualität in enger Zusammenarbeit mit Dolby die wichtigsten Elemente von P5 für die Wiedergabe von Dolby-Vision-Inhalten optimiert, um die sichtbaren Vorteile bei Rausch- und Artefaktreduzierung sowie Verbesserungen bei Schärfe und Bewegungsdarstellung zu erzielen. Auch dynamische Dolby-Vision-Inhalte werden mit weniger Rauschen und Artefakten sowie schärfer und mit saubereren Bewegung dargestellt.

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