Philips zeigt TV-Aufgebot für 2012

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Elektronikhersteller Philips hat heute, Mittwoch, in Wien im Rahmen der „Philips TV Roadshow“ sein Fernseher-Lineup für das Jahr 2012 präsentiert. Im Fokus stehen neue Einsteigermodelle, Aufwertung der SmartTV-Kapazitäten und die 3D-Technologie. Diese nutzt man nicht nur für plastischere Darstellung von Inhalten, sondern auch um Konsolenspielern im Splitscreen-Modus via „SimulView“ wieder volle Sicht zu ermöglichen.

Vorseriengerät: Neue 9000er-Generation kommt im Spätsommer (Foto: pressetext)

Die Entry-Level-Reihe „3000“ ist die einzige aktuelle Generation, die noch auf LCD-Bildschirme setzt. Alle anderen Serien sind ausschließlich mit Smart-LED-Displays ausgestattet. Ebenso verzichten die Einsteigermodelle auf SmartTV-Kapazitäten, lassen sich aber mit mit anderen Geräten im Eigenheim vernetzen und können verschiedene Inhalte auch via USB wiedergeben.

Das Tor zum Internet steht Usern dieses Jahr ab der 4000er-Serie offen. Philips arbeitet eifrig am Aus- und Umbau des integrierten Portals. So lassen sich Sendungen künftig komfortabel via Facebook und Twitter teilen und der jeweilige Nachrichtenstream parallel zur Sendung einblenden. Auch das Contentangebot soll bis Herbst ausgebaut werden, insbesondere im Bereich Video-on-Demand. Vereinfacht wird auch der Bezahlvorgang, da in Zukunft via „Simplicity Payment“ die gewünschten Zahlungsdaten nicht mehr bei jedem einzelnen Anbieter hinterlegt werden müssen.

Derzeit verhandelt der Anbieter in Österreich auch mit dem staatlichen Runddfunk ORF hinsichtlich der Einbindung der Mediathek als eigene App, wie des etwa bereits beim ZDF geschieht. Doch auch ohne eigener Software sollen die TV-Nutzer künftig über ihren Fernseher auf das TV-Archiv zugreifen können. Denn mit dem für Juni geplanten Update wird auch der integrierte Browser erweitert und soll dann vollumfassend HTML5 unterstützen. Über die „MyRemote“-App für iOS und Android lassen sich die Programmlisten durchblättern und Aufnahmen programmieren.

Die 5000er-Serie bringt neue Bildverbesserungen wie Perfect Motion mit einer Rate von 400 Mhz, ab den 5500er-Modellen gesellen sich 3D-Features hinzu. So können die TV-Geräte 2D-Inhalte in anpassbarer Intensität zu 3D konvertieren und sollen dadurch entsprechend plastischer erscheinen. Voraussetzung ist die Nutzung einer aktiven 3D-Brille.

Für Atmosphäre sorgen soll weiterhin die schon länger etablierte AmbiLight-Technologie, die die durchschnittlich errechneten Lichtwerte für einzelne Teilbereiche der Wiedergabe über Leuchtpanels nach hinten abgibt. Dieses Feature findet sich in allen Geräten ab der Modellreihe 6000 wieder, die gleichzeitig die einzige Serie mit passiven 3D-Kapazitäten ist.

Die Referenzmodelle der Serien 6000 und 7000, die Modelle PFL6007 und PFL7007, sind mit „Dual Gaming View“ ausgestattet. Diese ermöglicht jeweils die Nutzung des gesamten Bildschirms für beide User, wenn diese ein Spiel im Splitscreenmodus starten. Dabei nutzt die Technik den Vorteil, dass 3D-Wiedergabe das Bild in gerade (negative) und ungerade (positive) Zeilen zerlegt. Die Brille des Spielers filtert jeweils nur eine der Zeilentypen.

Am TV-Gerät kann zuvor eingestellt werden, ob es sich um eine horizontale oder vertikale Teilung des Schirms handelt. Im Live-Test funktionierte dies gut, wenngleich sich die durch das Verfahren unvermeidliche Halbierung der Auflösung als auch die Skalierung des Bildes über den gesamten Schirm durchaus bemerkbar machten. Ein ähnliches Feature ist bereits auf manchen TV-Geräten von Sony verfügbar, diese muss jedoch von den einzelnen Games dezidiert unterstützt werden. Nach Angaben von Philips funktioniert SimulView plattformunabhängig mit allen Spielen, die über einen Splitscreenmodus verfügen.

Als Flaggschiff fungiert bis zum Erscheinen der neuen 9000er-Generation im Spätsommer die 8000er-Reihe. Diese bringt nicht nur die üppigste Ausstattung mit, sondern auch die umfangreichsten Bildoptimierungsmaßnahmen. Der erreichte Kontrastwert auf den LED-Bildschirmen soll bei bis zu 150.000.000:1 liegen und bislang unerreicht helle Weißdarstellung zulassen. (pte.at)

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