Quartalsergebnis: Samsung zum dritten Mal in Folge mit Top-Resultat

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Samsung Electronics hat auch sein drittes Geschäftsquartal ausgezeichnet abgeschlossen. Sowohl der Konzernumsatz als auch der operative Gewinn der Südkoreaner entsprechen voll und ganz den Prognosen; der Nettogewinn markiert gar einen neuen Unternehmensrekord.

Auch im dritten Quartal konnte Samsung das Betriebsergebnis verbessern. (Logo: Samsung)

Mit einem konsolidierten Umsatz von 40,23 Billionen Won (ca. 26 Milliarden Euro) verbesserte Samsung das Ergebnis von Quartal zwei nochmals um sechs Prozent. Im Jahresvergleich legte der Elektronikkonzern sogar um zwölf Prozent zu. Der operative Gewinn lag mit 4,86 Billionen Won (rund 3 Milliarden Euro) nur leicht unter dem Rekordergebnis des zweiten Quartals. Dafür steigerte Samsung seinen Nettogewinn gegenüber 2009 um 17 Prozent auf 4,46 Billionen Won (knapp 2,9 Milliarden Euro).

Wachstumsmotoren waren die Sparten Speicherchips, Handys und Flachbild-TVs. Dergestalt breit aufgestellt trotzten die Südkoreaner schwacher Nachfrage und schwierigen Rahmenbedingungen in Europa und den USA. Für das laufende Quartal prognostiziert das Unternehmen fortgesetztes Wachstum bei Handys und Fernsehern, obgleich man in der letzten Kategorie von anhaltendem Preisverfall ausgeht. Daneben könnte sich die Verteuerung des koreanischen Won negativ auf die Erlöse auswirken.

In ihrer LCD-Sparte konnten die Südkoreaner 520 Milliarden Won (333,6 Millionen Euro) Betriebsgewinn aus einem Erlös von 8,1 Billionen Won (5,27 Milliarden Euro) ziehen; nur die operative Gewinnspanne verkleinerte sich um 6,5 Prozent. Ursache dafür waren die Nachfragetiefs in den USA und Europa. Der Bedarf an TV- und Monitorpanels wird sich nach Ansicht des Unternehmens im dritten Quartal nicht wesentlich erhöhen, was die Nachfrage nach Notebook-Panels für den Boom-Markt der Tablet-PCs allerdings ausgleichen könnte.

Das Unternehmen will den Fokus auf Premiumprodukte mit hohen Gewinnspannen wie LED- und 3D-TVs richten und einige Produktlinien an veränderte Marktbedingungen anpassen. Obwohl der Panelabsatz im Vergleich zu 2009 um 17 Prozent auf 9,07 Millionen Stück gesteigert wurde, lief der Abverkauf von LED- und 3D-Geräten nach der Fußball-WM schlechter ab als erwartet.

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