Samsung bringt eingezogene Galaxy Note 7 wieder unter die Leute

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Samsung teilt in einer Presseerklärung mit, dass das Samsung Note 7 Smartphone in einigen Regionen wieder in den Handel kommt oder als Leihgerät genutzt werde. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass Samsung versucht die noch nicht zurück gesandten Note 7 über ein Softwareupdate unbrauchbar zu machen. Zudem sollen Komponenten des Smartphone-Flops zu Testzwecken genutzt werden. Die restlichen Geräte würden recycelt.

Samung Galaxy Note 7 wird recycelt (Foto: Samsung)

Gestern am 27.03.2017 kündigte Samsung überraschend an, dass es einen Teil der im vergangenen Jahr vom Markt genommenen Galaxy Note 7 wieder verwerten will. So sollen aufbereitete Geräte wieder in den Handel gelangen oder Kunden als Leihgerät zur Verfügung gestellt werden. In ihrer Presseerklärung blieb Samsung aber die Antwort schuldig, wie viele der insgesamt 4,3 Millionen Galaxy Note 7 tatsächlich wiederverwertet werden. Auch die Märkte in denen Samsung das Galaxy Note 7 wieder verkaufen will, stehen noch nicht fest. Einzig die USA scheidet nach eigener Angabe als Markt komplett aus.

Smartphones die für eine Aufbereitung und Weiterverwertung ungeeignet sind, werden von darauf spezialisierten Unternehmen zerlegt, um bestimmte Komponenten wie Halbleiter und Kameramodule für Test- und Musterzwecke nutzen zu können. Alle weiteren Materialien wie beispielsweise Kupfer, Nickel, Gold und Silber sollen recycled werden. Ob sich Samsung dem Druck der Umweltaktivisten Greenpeace beugen, ist unbekannt. Diese hatten schon 2016 ein Recycling vorgeschlagen und ihre Forderung mit einem Protestplakat auf dem Mobile World Congress untermauert.

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