Samsung mit Rückgang beim Quartalsumsatz

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Mit einem Umsatz von 6,85 Billionen Won (rund 6,85 Milliarden Euro) sanken die Einnahmen des südkoreanischen Elektronikkonzern Samsung Electronics beim LCD-Geschäft im ersten Quartal 2010 erneut: Das Unternehmen verzeichnete bei seinen Umsätzen ein Minus von 6,04 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, was im Jahresvergleich aber dennoch einem Wachstum von 40,37 Prozent entspricht. Grund hierfür sind sinkende Verkaufszahlen bei den LCD-Geräten, deren Absätze in den letzten zwölf Monaten jedoch um etwa 45 Prozent erhöht werden konnten.

Die gesamten Einnahmen sämtlicher Geschäftszweige beziffert das Unternehmen derweil mit 34,64 Billionen Won (etwa 23,5 Milliarden Euro), wobei sich auch hier ein ähnlicher Trend abzeichnet: Während die Umsätze im Quartalsvergleich um 11,75 Prozent einbrachen, fielen diese dennoch 20,82 Prozent höher aus als noch zwölf Monate zuvor. Der Nettogewinn belief sich derweil auf 3,99 Billionen Won (rund 2,7 Milliarden Euro), ein Jahr zuvor waren es lediglich 580 Milliarden Won (394,1 Millionen Euro).

Samsung Electronics konzentrierte sich bei seinen Verkäufen auf eine breite Produktpalette an großformatigen TVs, Geräten mit LED-Hintergrundbeleuchtung und moderne, 3D-fähige TVs mit besonders schnellen 240Hz-Panels. Ähnliches gilt für die Verkaufszahlen von Monitoren, wo man eine starke Nachfrage bezüglich Geräten über 20 Zoll und dem 16:9-Breitbildformat verzeichnete. Das Unternehmen plant deshalb seinen eingeschlagenen Kurs fortzusetzen und sich zukünftig ebenfalls auf besonders stromsparende LCD-Geräte zu konzentrieren. Zusätzlich soll auch ein Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu chinesischen TV-Herstellern stattfinden.

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