Schwaches TV-Geschäft beschert SONY einen Verlust im 1. Quartal

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Der japanische Elektronikkonzern Sony hat im ersten Quartal (April bis Juni) einen Verlust von 15,5 Milliarden Yen (rund 137 Mio. Euro) erlitten. Dies teilte das Unternehmen heute in Tokio mit. Vor einem Jahr betrug der Quartalsgewinn noch 25,7 Milliarden Yen. Dabei hatte Sony vor allem im Kerngeschäft der Elektronikartikel große Probleme. Daran ist insbesondere der rückgängige Absatz der Fernseher verantwortlich. Hier konnten nur 22 Millionen Einheiten abgesetzt werden. Erst im gesamten vergangenen Geschäftsjahr verbuchte das Unternehmen einen Rekordverlust von 260 Milliarden YEN.

Allerdings muss SONY auch einen Großteil der Folgekosten in Höhe von 167 Milliarden Yen für die Naturkatastrophen Anfang März im Norden Japans verbuchen. Das Erdbeben und der Tsunami hatten mehrere Fabriken im Nordosten Japans teilweise zerstört. Derzeit werde an den Standorten aber wieder wie geplant produziert.

Jetzt korrigiert SONY die eigene Prognose für Umsatz- und Gewinnerwartung im Gesamtjahr (bis 31. März 2012) nach unten. Der Konzern erwartet nun 7,2 Billionen Yen Umsatz sowie 60 Milliarden Yen Gewinn (rund 537 Mio. Euro). Die Prognose für das operative Ergebnis blieb unverändert bei 200 Milliarden Yen.

Vor diesem Hintergrund ist die Preisoffensive von Sony nicht verwunderlich.

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