Sharp erwartet Rekordverlust

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Der japanische Elektronikkonzern Sharp hat seine Gewinnprognose nach unten korrigiert. Für das laufende Geschäftsjahr per März 2012 wird jetzt mit einem Nettoverlust von etwa 290 Milliarden Yen (3,8 Milliarden US-Dollar) gerechnet.

Dies wäre der größte Jahresverlust seit der Firmengründung im Jahre 1912. Jetzt rächt sich die Strategie zum weltweit größten Hersteller von LCD-Display gewachsen zu sein. Vor allem die gesunkenen Preise für LCD-TV-Geräte, die Auswirkungen der wirtschaftlichen Abschwächung und steuerliche Abschreibungen in Höhe von 119,8 Milliarden Yen sollen zu diesem schlechten Ergebnis beigetragen haben. Zu Beginn des Geschäftsjahres hatte das Unternehmen noch einen Gewinn von 6 Milliarden Yen prognostiziert.

In den Quartalen eins bis drei des laufenden Geschäftsjahres betrug der Nettoverlust 213,5 Milliarden Yen. Im gleichen Zeitraum des vorherigen Geschäftsjahres wurde noch einen Gewinn von 21,83 Milliarden Yen erzielt.

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