Sony beendet LCD-Joint-Venture mit Samsung

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Der japanische Elektronikkonzern Sony beendet aufgrund schlechter Zahlen das Joint Venture im Bereich LCD mit Samsung. Das südkoreanische Unternehmen Samsung wird den bisherigen Anteil an dem Joint Venture „S-LCD“ in Höhe von ca. 720 Millionen Euro (49 Prozent) von Sony übernehmen. Die Zusammenarbeit sollte Kosten für Forschung und Entwicklung senken und bestand seit April 2004.

Sony und Samsung gehen getrennte Wege (Logo: Sony)

Nach 2,2 Milliarden USD Verlust zieht Sony jetzt die Reißleine und beendet die Zusammenarbeit. Wie bei vielen TV-Herstellern führte der hohe Preisverfall zu den enormen Verlusten. Der LCD-TV Markt hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Ähnlich erging es Sharp und Philips, die ähnliche Konsequenzen zogen.

Ein kompletter Rückzug aus dem TV-Segment ist dies jedoch nicht. Sony will sich bald mit etwa zehn Prozent an dem Unternehmen „Japan Display“ beteiligen. Auch Hitachi und Toshiba sind an diesem Unternehmen beteiligt. Die beteiligten Hersteller wollen Ihre Ressourcen bündeln und somit die Entwicklung und Produktion von konkurrenzfähigen Fernsehern ermöglichen.

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