Sony will Flachbildfernseher kabellos mit Strom versorgen

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Dass Sony mit Fernsehern wie dem Bravia KDL40EX1 im Programm hat, die Audio-Video-Signale drahtlos zum Display übertragen, ist keine Neuigkeit mehr. Einer Pressemeldung zufolge arbeitet das Unternehmen derzeit an der Einsparung des verbleibenden Stromkabels.

Kabellos Strom: Prototyp von Sonys Kurzstreckenübertragung (Bild: Sony)

Zu diesem Zweck hat Sony das bereits seit Jahren, unter anderem bei elektrischen Zahnbürsten, verwendete Prinzip der magnetischen Resonanzübertragung verbessert. Mittlerweile ist der Konzern so weit gekommen, dass die Übertragung einer elektrischen Leistung von bis zu 60 Watt über eine Distanz von einem halben Meter gelingen soll.

Bis zu 80 Zentimeter Wegstrecke soll dank passiven Verstärkern überbrückt werden können. Einen Nachteil hat die Technik jedoch: die Übertragung erfolgt nicht ohne Verluste. Bei 80 Prozent soll der Wirkungsgrad liegen, 60 Prozent gar nur, berücksichtigt man den Spannungsgleichrichter im Display.

Mittels eines Resonanzkörpers, der zwischen Energie sendendem und empfangendem Gerät platziert wird, soll die bisher zu magere Effizienz erhöht werden. Ziel der Entwicklungen ist es laut Sony, größere Geräte wie LCD-Fernseher oder Notebooks drahtlos mit Energie zu versorgen. Eine Stromübertragung kann nur dann stattfinden, wenn alle beteiligten Komponenten auf die gleiche Resonanzfrequenz eingestellt sind. Ist das der Fall, sollen selbst metallische Objekte innerhalb der Übertragungsstrecke kein Hindernis darstellen und auch nicht erwärmt werden.

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