Sharp produziert Großformat-Panels in neuer G10-Fabrik

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Am 1. Oktober hat der Elektronikkonzern Sharp sein neues Werk zur Produktion von LCD-Panels für Flachbildfernseher im japanischen Sakai City im Verwaltungsbezirk Osaka in Betrieb genommen.

Teil eines hochmodernen Industriekomplexes – Sharps neues G10-Werk (Bild: Sharp)

Die dem hochmodernen Fertigungskomplex „Sharp Green Front Sakai“ angeschlossene Fabrik Panels produziert mit der neuen UV2A-Technologie (). Dank dieser soll die Ausrichtung von Flüssigkeitskristallmolekülen in LCD-Panels besser steuerbar sein. Das UV-empfindliche Material soll die Genauigkeit vom Nano- in den Picobereich verlagern.

Geringere Lichteinbußen gegenüber bisher gefertigten Panels resultieren in um 60 Prozent verbesserten Kontrastwerten, überlegener Schwarzdarstellung sowie satteren Farben. Gleichsam soll durch UV2A der Energieverbrauch gesenkt werden. Das Werk ist nach Konzernangaben das weltweit erste, in dem Glassubstrat der zehnten Generation (G10) zum Einsatz kommt.

Die Substratgröße beträgt hierbei 2,880 x 3,130 Millimeter; pro Monat sollen 72.000 Substrate hergestellt werden. Entstehen sollen Panels mit einer Diagonalen von 40 Zoll und mehr. Sharp setzt dabei nach eigenen Angaben auf umweltfreundliche Produktion.

Die soll sich nicht nur in den Endprodukten – energiesparende LCD-Panels und, auf einer anderen Produktionsstrecke, Solarpanels – zeigen. Der umweltfreundliche Gedanke schlägt sich laut Sharp in der Verwendung von LED-Lampen sowohl im Freien als auch in den Produktionshallen nieder. Außerdem sollen auf allen Dächern installierte Solarfelder einen Teil der benötigten Elektrizität liefern.

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