SSD mit RAID 0: Hilfe zur Einrichtung und Leistungsmessungen

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Gute PCI-Express-SSDs sind selten und teuer, SATA-6-GBit/s leistungstechnisch am Ende. Falls Ihnen die Leistung einer einzelnen SATA-SSD nicht ausreicht, ist ein RAID die Lösung. Die Kollegen von PC Games Hardware haben geprüft, welche Vor- und Nachteile ein solches SSD-Konglomerat aufweist.

SSD mit RAID 0 (Bild: PCGH)

RAIDs wurden eigentlich erfunden, um in Systemen zusätzliche Ausfallsicherheit bei Datenträgern zu bieten. Schließlich steht das Akronym RAID für „Redundant Array of Independent Disks“. Es ist also eine redundante Anordnung von Festplatten, bei dem eine bestimmte Anzahl Festplatten, die vom RAID-Typ abhängt, ausfallen darf, ohne dass die auf dem RAID gespeicherten Daten verloren gehen. Manche interessieren sich aber mehr für Performance als für Ausfallsicherheit, weshalb die Technik schnell für Leistungssteigerungen genutzt wurde: Statt die Festplatten zu spiegeln, wurden sie in einem sogenannten Stripe-Set beziehungsweise RAID 0 zusammengefasst.

Auf beiden Laufwerken wird gleichzeitig geschrieben, es steht die gesamte Kapazität zur Verfügung und das mit der im Vergleich zu einem Einzellaufwerk mit annähernd der doppelten Geschwindigkeit. Der Haken dabei: Die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt linear mit der Anzahl der Laufwerke an. Das hindert manchen gut betuchten Nutzer aber nicht, sich zwei SSDs anzuschaffen und sie im RAID 0 zu verschalten. Die Kollegen von PC Games Hardware haben überprüft, was ein SSD-RAID im Vergleich zu einer Einzel-SSD sowie einer PCI-Express-SSD bringt.

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