Stromfresser: Neue Flat-TVs sind 60 Prozent effizienter als vor fünf Jahren

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Bei der Markteinführung von Flat-TVs war einer der größten Kritikpunkte ihr hoher Stromverbrauch. Mittlerweile hat die Industrie reagiert. Neue Geräte brauchen im Schnitt 60 Prozent weniger Energie als noch vor fünf Jahren und sind nun auch sparsamer als alte Röhrengeräte, berichtet der britische Guardian. Einen großen Unterschied macht auch die verwendete Technologie: Ein 42-Zoll großer LED-Screen kostet in Großbritannien inzwischen 14 Pfund (15,97 Euro) Strom pro Jahr – im Gegensatz zu 80 Pfund für ein entsprechendes Plasma-Gerät im Jahr 2006. 2010 wurden auf der Insel 9,5 Mio. Flat-TVs verkauft.

Der Röhren-Fernseher hat ausgedient.

„Der Hauptgrund für den Rückgang ist die LED-Technologie“, so Ross Lammas, Gründer der Energieeffizienz-Website Sust-it , welche die Daten erhoben hat. Erst seit 2009 finden LED-Geräte in signifikanter Zahl Absatz – und das, obwohl das erste Modell von Sony schon fünf Jahre zuvor auf den Markt gekommen war. Durch die LED-Technologie können Fernseher nicht nur energieeffizienter, sondern auch dünner gebaut werden und finden mittlerweile immer mehr Käufer.

Einen weiteren Fortschritt erhofft sich Lammas durch die Einführung eines verpflichtenden Energieverbrauchs-Etiketts, das noch im Dezember kommt. Dadurch soll sich die Zahl der Plasma-Geräte weiter verringern. „Plasmafernseher verbrauchen noch immer unheimlich viel Strom“, so Lammas. Konsumenten würden sich bald davon abwenden, glaubt er. Durch die Aufkleber sei der hohe Verbrauch dann einfach auf einen Blick zu erkennen. (pressetext.de)

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