Tablet-Hersteller liefern sich ruinösen Preiskrieg

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Mit Preissenkungen versuchen die großen Hersteller der sinkenden Nachfrage nach Tablet-Computern entgegenzuwirken – auch wenn sich damit kaum mehr ein Gewinn erzielen lässt. Wie das taiwanesische Branchenportal DigiTimes schreibt, hat die starke Konkurrenzsituation im Tablet-Segment vor allem die Nicht-Apple-Hersteller in einen ruinösen Preiskampf getrieben.

Im Test bei PRAD mit gut bewertet: Asus MeMo Pad 7 (ME176C)

Laut Asustek-CEO Jerry Shen wird die Nachfrage nach Tablets in den kommenden Wochen zwar noch weiter sinken. Die Geräteklasse selbst jedoch bleibe am Markt weiter bestehen. Die Innovations- und Marketingstrategien der Hersteller für ihre Produkte sind Shen zufolge die entscheidenden Faktoren dafür, im Tablet-Geschäft konkurrenzfähig zu bleiben.

Der Blick auf aktuelle Geschäftszahlen verdeutlicht die prekäre Lage am Tablet-Markt. Die Absatzzahlen des iPads von Apple sanken im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent. Asustek lieferte im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr 2013 insgesamt zwölf Mio. Tablets aus. Im ersten Halbjahr dieses Jahres wiederum waren es gerade einmal 4,1 Mio. Stück.

Auch Samsung hat kürzlich den Preis für seine Tablets reduziert. Die Südkoreaner verlangen für ihr Sieben-Zoll-Tablet nunmehr 167 Dollar. Das wird auch Hersteller wie Lenovo und Asustek zu einer Reaktion zwingen. Jedoch sieht Asustek trotz aller Widrigkeiten am Markt einen Silberstreif am Horizont. Die Nachfrage für seine Fonepad-Serie liegt in den Ländern Südostasiens über den firmeneigenen Erwartungen. (pte )

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