Taiwan gibt sich unbeeindruckt von japanischer Konkurrenz

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Nach einer Meldung von DigiTimes, sehen die taiwanischen Panel-Hersteller derzeit keinerlei Grund zur Beunruhigung wegen des japanischen Joint Ventures zwischen Sony und Sharp, welches den gemeinsamen Bau einer Panel-Fabrik der zehnten Generation (10G) vorsieht. So haben taiwanische Panel-Hersteller die letzten Jahre gute Beziehungen zu chinesischen Fernsehherstellern geknüpft, wodurch sie unabhängiger von japanischen und koreanischen Abnehmern geworden sind.

Computermodell der 10G-Fabrik in Sakai City, Osaka (Foto: Sharp)

Aber auch die global schwierigen Zeiten haben die japanischen Elektronikgiganten Sony und Sharp nicht unbeeindruckt gelassen und geben somit den taiwanischen Herstellern Grund zur Zuversicht. Allein Sony verbuchte einen Verlust von knapp 776 Millionen Euro für das letzte Fiskaljahr, während sich die Verluste bei Sharp sogar auf stolze 938 Millionen Euro beliefen. Dies mag ein Grund dafür gewesen sein, dass die geplante Inbetriebnahme der neuen 10G-Fab um rund sechs Monate verschoben wurde, dessen eigentlicher Produktionsstart nun für den Oktober diesen Jahres angestrebt wird.

Dennoch bleiben die taiwanischen Panel-Hersteller vorerst gelassen. Ihrer Meinung nach, wird es für die finanziell schwer angeschlagene japanische Konkurrenz noch einige Zeit beanspruchen, bis man die Produktionskapazitäten der neuen G10-Fabrik voll auslasten kann.

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