Taiwan lockert Restriktionen für Auslandsinvestitionen

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Mitte dieser Woche hat das taiwanische Wirtschaftsministerium die Restriktionen für Investitionen der landeseigenen High-Tech-Branche ins Ausland gelockert. Neben einer Vielzahl von Chipherstellern wie Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. (TSMC), betreffen die neuen Regelungen auch die taiwanischen Panel-Hersteller, welche sich durchwegs positiv zu den eingeleiteten Schritten äußerten. Diese wurden in der Vergangenheit durch die gesetzlichen Restriktionen oftmals davon abgehalten Produktionsstätten auf dem chinesischen Festland zu eröffnen.

Laut den neuen Regelungen wird es den Herstellern gestattet sein Panel-Produktionsstätten bis zur sechsten Generation ohne jegliche Einschränkungen auf dem Festland zu errichten. Produktionsstätten höherer Generationen werden jedoch auf ein Maximum von lediglich drei Fabriken beschränkt. Hierbei gilt allerdings zu beachten, dass die Produktionsstätten in Taiwan stets mindestens eine Generation der in China eröffneten Fabriken voraus sein müssen, um auch in Zukunft einen gewissen Technologievorsprung zum Festland zu gewährleisten. Darüber hinaus will die taiwanische Regierung die Investitionen ins Ausland in der Form regulieren, dass Inlandsinvestitionen nicht unter diesen zu leiden haben.

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