Einleitung
Mit dem 27M2N3501PA erreicht uns ein Gaming-Monitor aus Philips‘ Evnia-Serie. Die Besonderheiten des Bildschirms sind eine übertaktbare Aktualisierungsrate von 260 Hz und 0,3 ms Smart MBR. Die Standard-Aktualisierungsrate beträgt 240 Hz am DisplayPort. Die Funktion „Geringe Eingangsverzögerung (Low Input Lag)“ reduziert zudem die Zeitverzögerung zwischen Geräten und Monitor. Philips verspricht eine Reaktionszeit von 1 ms (Grau zu Grau). Für ein flüssiges Gaming ohne Tearing oder Ruckeln wurde Adaptive Sync implementiert.
Das Display besitzt eine SmartErgoBase, also einen Monitorstandfuß, der ergonomischen Anzeigekomfort und ein Kabelmanagement ermöglicht. Er lässt sich für maximalen Komfort in verschiedenen Winkeln schwenken, neigen und drehen. Der höhenverstellbare Standfuß garantiert die optimale Betrachtungshöhe und verringert so die körperliche Belastung auch bei langen Arbeitstagen.
Das 27-Zoll-Display beherbergt ein IPS-Panel mit einer Auflösung von 2560 × 1440 (WQHD). An Signaleingängen stehen zweimal HDMI 2.0 und einmal DisplayPort 1.4 zur Verfügung. Lautsprecher und ein Kopfhörerausgang vervollständigen die Ausstattung. Zudem unterstützt der Philips 27M2N3501PA HDR10.
Der Proband ist im Handel schon für etwa 165 Euro erhältlich. Detaillierte Informationen zu den Ausstattungsmerkmalen und den Spezifikationen finden Sie im Datenblatt des Philips 27M2N3501PA.
Lieferumfang
Der Philips 27M2N3501PA wird in einem Karton mit den Maßen 73 × 45,5 ×14 cm (B × H × T) geliefert. Heutzutage spielt eine umweltgerechte Verpackung eine wichtige Rolle. Das Gerät wird in einem recycelbaren Karton versendet, bei dem auf Styropor-Elemente verzichtet wird. Stattdessen kommt im Inneren Pappe zum Einsatz, die in Form einer stabilen Schale – vergleichbar mit einem Eierkarton – verarbeitet ist. Die Kabel sind allerdings alle separat in Plastiktüten verpackt, während Display und Standbein durch Kunststofffolien geschützt werden.
Neben dem Bildschirm selbst sind darin der Standfuß, der Monitorarm sowie je ein Kabel für DisplayPort, HDMI und Strom enthalten. Warum man bei einem weißen Gerät nicht auch weiße Kabel beilegt, sondern graue Standardkabel, können wir nicht ganz nachvollziehen. Darüber hinaus liegen eine Schnellstartanleitung, eine mehrsprachige Anleitung zu Sicherheitsinformationen und ein Farbmessprotokoll bei. Das EU-Energielabel stuft den Probanden in die Klasse F (SDR) bzw. G (HDR) ein.

Ein ausführliches Handbuch in deutscher Sprache und der Gerätetreiber konnten bequem direkt von der Produkt-Webseite heruntergeladen werden. Der Gerätetreiber sorgt für eine namentliche Erkennung im Windows-Gerätemanager und bringt auch Standard-Farbprofile mit. Die Software „Evnia Precision Center“ ist ebenfalls dort zu finden.
Optik und Mechanik
Im Karton befinden sich das Display und das Zubehör sicher verpackt. Die Entnahme kann bequem über die breite Seite erfolgen. Der Bildschirm ist mit einer Schutzhülle ummantelt und muss noch mit dem Arm verbunden werden. Zuerst müssen der Arm und der Standfuß montiert werden. Das geschieht werkzeuglos mit einer Flügelschraube.
Um den Philips 27M2N3501PA stabil an seinem Platz zu halten, sind an der Unterseite des Standfußes vier Gumminoppen angebracht, die verhindern sollen, dass der Bildschirm beim seitlichen Drehen verrutscht. Dies funktioniert leider nicht zufriedenstellend, sodass man den Standfuß besser mit einer Hand fixiert.
Der V-förmige Standfuß ist vorn 45,4 cm und hinten 4 cm breit sowie 26 cm tief. Der Standfuß und die Kopfhörerhalterung oben am Standbein haben dezente Sprenkel.
Ergonomisch bietet das Standbein eine seitliche Drehfunktion, eine Höhenverstellung, eine Neigefunktion und eine vertikale Drehung (Pivot).

Die Montage des Standbeins sollte noch im Karton erfolgen. Das Standbein wird auf den dafür vorgesehenen Montagestift auf der Rückseite des Philips 27M2N3501PA gesteckt und nach unten gedrückt, bis es einrastet. Ein Druck auf den Schalter löst die Arretierung wieder.
Anschließend kann der fertig montierte Monitor bequem angehoben werden. Um den Arm wieder zu lösen, muss lediglich der dafür vorgesehene Schalter gedrückt werden.
Mit einem Gewicht von insgesamt 5,7 kg, wovon etwa 1,1 kg auf das Standbein entfallen, ist das Display ausreichend stabilisiert und wackelt bei der Bedienung des OSDs nur geringfügig.

Die vorhandenen Bohrungen und Schrauben können für die Montage einer VESA-Halterung mit 100 x 100 mm genutzt werden. Dafür muss die Abdeckung mit einem Klick nach oben gelöst werden.
Der Philips 27M2N3501PA zeigt sich äußerlich für einen Gaming-Monitor erfreulich dezent und fügt sich mühelos in jede Arbeitsumgebung ein. Dazu tragen vor allem das dreiseitige rahmenlose Design und das grazile Standbein bei. Der umlaufende Rahmen ist nur 2 mm breit, während der Panel-Rand bis zum Beginn des eigentlichen Bildes 5 mm misst. Im unteren Bereich befindet sich ein 2,4 cm breiter Rahmen, der nach hinten leicht abgeschrägt ist. Hinzu kommt ein weiterer Millimeter bis zum Bildbeginn.
Das Standbein des Philips 27M2N3501PA erlaubt eine Höhenverstellung von bis zu 13 cm. In der höchsten Position beträgt der Abstand vom unteren Rahmen zur Schreibtischplatte 15 cm, in der niedrigsten Position etwa 2 cm. Der Bildschirm kann um 30° nach rechts und links gedreht werden. Die Drehung erfolgt über ein Gelenk im oberen Bereich des Standbeins.
Der Neigungswinkel des Bildschirms kann von -5° bis +20° justiert werden. Die horizontale Ausrichtung muss manuell nachjustiert werden.
Der Schlitten für die Höhenverstellung gleitet sehr leichtgängig, und das obere Gelenk, das für die Veränderung des Neigungswinkels genutzt wird, ist gut ausbalanciert. Jede eingestellte Position wird zuverlässig gehalten.

Das Standbein ist oben etwas verbreitert, sodass hier bequem ein Kopfhörer oder ein Headset positioniert werden kann. Ein seitlicher Bügel wäre zwar bequemer, aber immerhin. Zumindest fällt der Kopfhörer in dieser Position nicht so auf.

Damit die Kabel nicht lose herunterhängen, ist der Philips 27M2N3501PA mit einer Kabelklemme ausgestattet. Die Klemmvorrichtung befindet sich auf der Rückseite des Standbeins, ist fest angebracht und kann nicht in der Höhe verstellt werden. Das Einklemmen der Kabel ist aufgrund der geringen Elastizität des Materials nicht ganz einfach und wird mit zunehmendem Kabeldurchmesser schwieriger.

Der Philips 27M2N3501PA ist mit einem internen Netzteil ausgestattet. Im oberen Bereich des Rahmens befinden sich Lüftungsschlitze, der Monitor erwärmt sich jedoch nur moderat. Die Rückseite hat eine optisch gelungene rechteckige Struktur.

Technik
Betriebsgeräusch
Mit 240 oder 260 Hz konnten wir beim Philips 27M2N3501PA ein leises hochfrequentes Geräusch wahrnehmen, das auch noch bei einem Abstand von 60 cm hörbar war. Bei 200 Hz oder geringeren Werten war davon nichts mehr zu hören. Adaptive Sync hatte darauf keinen Einfluss. Allerdings kann gerade die Geräuschentwicklung einer gewissen Serienstreuung unterliegen, weshalb diese Beurteilung nicht für alle Geräte einer Serie gleichermaßen zutreffen muss.
Stromverbrauch
| Hersteller | Gemessen | |
| Betrieb maximal | k. A. | 35,2 W |
| Betrieb minimal | k. A. | 13,7 W |
| Betrieb typisch | 34,7 W | – |
| 140 cd/m² (34 %) | k. A. | 17,9 W |
| Energiesparmodus (Stand-by) | 0,5 W | 0,61 W |
| Ausgeschaltet (Soft-off) | 0,3 W | 2,23 W |
| Ausgeschaltet (Netzschalter) | n. v. | n. v. |
Messwerte ohne zusätzliche Verbraucher (Lautsprecher und USB)
Der Hersteller gibt in den Spezifikationen eine typische Leistungsaufnahme von knapp 35 Watt an. Unsere Messungen zeigen einen maximalen Verbrauch von 35,2 Watt. Im ausgeschalteten Zustand über den Soft-off-Button werden 0,23 Watt gezogen und im Stand-by-Modus 0,61 Watt, was geringfügig über den versprochenen 0,5 Watt liegt.
Die EU-Energieeffizienzklasse wird vom Hersteller mit „F“ (SDR) bzw. „G“ (HDR) angegeben. Bei 140 cd/m² am Arbeitsplatz zeigt das Messgerät 17,9 Watt an. Bei dieser Helligkeit errechnet sich eine Effizienz von 1,6 cd/W, was als sehr gut anzusehen ist.






















