TOSHIBA streicht 3.000 Jobs in der TV-Sparte

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Der international agierende japanische Technologiekonzern Toshiba muss vor dem Hintergrund der nachlassenden Nachfrage die Notbremse ziehen und will allein in der TV-Sparte 3.000 Stellen streichen. Wie das Unternehmen mit Hauptsitz in Tokio heute, Montag, bekannt gegeben hat, will das Management neben den harten Einsparungen künftig auch den Großteil seiner Fernseher von externen Partnern herstellen lassen.

Toshiba-Fernseher: Zwei Fabriken in Übersee schließen (Foto: toshiba.com)

Die TV-Sparte von Toshiba schreibt bereits seit längerer Zeit tiefrote Zahlen. Laut der Firma sind in der Folge zwei von drei Fabriken in Übersee betroffen. Eigenen Angaben nach sollen diese beiden Standort noch vor dem Ende des laufenden Geschäftsjahres geschlossen werden. Brancheninsider hatten von Toshiba in der Vergangenheit immer wieder nach einem härteren Durchgreifen in der Sparte verlangt. Der Bereich ist bereits seit zwei Jahren unwirtschaftlich.

Bereits im Juli dieses Jahres hatte das Unternehmen Kürzungen angekündigt, um die Kosten in den Griff zu bekommen. Das Problem der roten Zahlen belastet jedoch nicht nur Toshiba. Die schwache Nachfrage und der Preisverfall machen diversen Anbietern zu schaffen. Neben Marktführer Samsung fällt es Toshiba schwer zu bestehen. Deutsche Premiumhersteller wie Loewe oder Metz kämpfen ums Überleben. Philips‘ TV-Sparte wurde nach China verkauft.

Der aggressive Preiskampf und die nachlassende Nachfrage bereiten unter anderem auch dem taiwanesischen Notebook-Hersteller Acer Kopfzerbrechen. So hat Acer angekündigt, 2014 die Zahl seiner ihm zuarbeitenden Original Design Manufacturer stark zurückzuschrauben, wie das Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf Industriequellen berichtet.

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