Überhitzung: LG ruft 60 000 OLED-TVs in Südkorea zurück

Derzeit werde geprüft, ob auch andere Länder und Märkte betroffen sein könnten

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Der südkoreanische Elektronikkonzern LG ruft in seiner Heimat dieser Tage insgesamt 60 000 OLED-Fernseher zurück, die zwischen Februar 2016 und September 2019 verkauft wurden. Grund sind Komponenten der Stromversorgung, die mit der Zeit überhitzen könnten. Betroffen sind zahlreiche Modellreihen der genannten Baujahre, darunter OLED65E6, OLED65G8 und OLED77C9. Laut Herstellerangaben seien bereits 22 000 Exemplare ausgetauscht bzw. repariert worden.

LG OLED65C97LA (Bild: LG)
Bestimmte Chargen von insgesamt 18 OLED-Modellen sollen fehlerbehaftet sein (Bild: LG)

Die Rückrufaktion sei für betroffene Kunden in aller Regel kostenfrei und werde von LG auf freiwilliger Basis durchgeführt, also ohne staatliche Vorgabe. Ob auch OLED-TVs außerhalb des südkoreanischen Marktes unter der Überhitzungsproblematik leiden könnten, wolle das Unternehmen nun untersuchen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dürften wahrscheinlich auch in anderen Ländern ähnliche Austausch- und Reparaturprogramme gestartet werden.

So oder so scheint ohnehin nur ein kleiner Teil der Produktionschargen auffällig zu sein, denn die 60 000 Stück verteilen sich schließlich auf insgesamt 18 Modelle, die in einem Zeitraum von dreieinhalb Jahren verkauft wurden. (Quellen: THE ELEC & The Verge)

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