Ultra-HD-TV: Samsung und LG zetteln Preiskrieg an

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Die Preise für TV-Geräte mit dem neuen Ultra-HD-Display-Standard dürften sich im zweiten Quartal normalisieren. Wie das taiwanesische Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf informierte Industriekreise berichtet, streben die südkoreanischen Elektronikhersteller Samsung Display und LG Display bis Ende Juni eine kosteneffizientere Produktion in diesem Bereich an.

Ultra-HD-TV: Hersteller buhlen um die Kundschaft (Foto: lg.com)

Nicht nur aufgrund signifikanter Kosteneinsparungen durch die Massenfertigung der hochauflösenden RGBW-Ultra-HD-TV-Panels, sondern vor allem auch, bedingt durch die geringeren Einkommen in China, einem boomenden Absatzmarkt für die Geräte, werden die Preise langfristig sukzessive nachgeben. Auf der anderen Seite wollen sich die beiden südkoreanischen Branchenriesen am Markt gegen die Konkurrenz aus Taiwan durchsetzen.

Die aktuellen Zahlen verdeutlichen das Marktpotenzial: Wurden 2013 noch rund drei Mio. Ultra-HD-TV-Panels ausgeliefert, rechnen Experten für das Geschäftsjahr 2014 mit insgesamt zwischen 13 und 15 Mio. Einheiten. Der zunehmende Wettbewerb durch den Eintritt der Koreaner bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass den Taiwanesen im überaus lukrativen Ultra-HD-TV-Panel-Segment auf lange Sicht die Felle davonschwimmen, betont ein Insider.

Branchengerüchten zufolge werden die Low-Cost-Ultra-HD-TV-Panels von LG und Samsung großteils zwischen 40 und 49 Zoll liegen. Auch gehen Analysten inzwischen davon aus, dass die koreanischen Produzenten der Displays die Frequenz auf 60 Hertz anpassen werden. Zudem wird erwartet, dass das sogenannte „RGBW sub-pixel arrangement“ angesichts nötiger Kosteneinsparungen für die Panels leicht abgeändert wird, so der Bericht abschließend. (pte )

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