USA: Smartphones drücken E-Reader in die Nische

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Immer mehr US-Amerikaner nutzen statt dem E-Reader das eigene Smartphone. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Untersuchung des Researchers Pew für den US-Markt. Demnach besitzen nur noch 19 Prozent der Befragten ein elektronisches Lesegerät, während es vor einem Jahr noch 32 Prozent waren.

E-Reader: bald eine aussterbende Gattung (Foto: pixelio.de, Julien Christ)

Der sich fortsetzende Trend zeigt sich deutlich mit Blick auf das Alter der User. 68 Prozent der erwachsenen Amerikaner haben inzwischen ein Smartphone, bei den unter 30-Jährigen sind es sogar 86 Prozent. Eine Marktsättigung steht den Pew-Experten somit kurz bevor. Zugleich ersetzen iPhones, Smartphones mit Android-Betriebssystem und Co als Universalgeräte zunehmend mobile Spezial-Devices. Zudem wird die Größe des Displays immer relevanter.

So machen aktuelle Fünf-Zöller wie das iPhone 6s Plus oder das Galaxy S6 die mobile Lektüre oder mobiles Surfen noch komfortabler. Der signifikante Rückgang an E-Readern lässt sich jedoch auch mit dem Erfolg der Tablets erklären. Den Studienautoren nach nennt fast jeder zweite US-Amerikaner ein iPad oder Android-Tablet sein Eigen. Die flachen Alleskönner haben 2014 allerdings eine Stagnation durchlebt. Auch wurden in den ersten Quartalen 2015 laut Statista weltweit erstmals weniger Geräte ausgeliefert als im Jahr zuvor. (pte )

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