USA: Umsatzplus von 300 Prozent bei Blu-ray Discs

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In den USA konnten sich die Anbieter von Blu-ray Discs im ersten Halbjahr 2008 über ein Umsatzplus von 300 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum freuen.

Diese Nachricht übermittelt der US-Branchendienst „Video Business“. Demach sollen bis Ende Juni bereits 200 Millionen US-Dollar, also etwa 126 Millionen Euro Umsatz mit Blu-ray Discs gemacht worden sein. Nach Auskunft von Fox-Chef Mike Dunn würden inzwischen bereits acht Prozent des Gesamtumsatzes pro Titel mit Blu-ray Discs gemacht. Es wird erwartet, dass bis zum Jahresende dieser Anteil auf zehn bis zwölf Prozent steigt.

Nachlassende Preis gelten als Hauptgrund für die positive Entwicklung. So senkte vorletzte Woche das Hollywood-Studio Warner Brothers den Großhandelspreis für Blu-ray-Neuerscheinungen auf durchschnittlich elf US-Dollar, also circa sieben Euro. In Deutschland kostet eine Blu-Ray Disc etwa zwanzig Euro.

Wenn es nach dem Spiegel Magazin geht, wird es noch Jahre dauern bis sich der Nachfolger der DVD durchsetzt. Hier sieht man die Lage deutlich kritischer: Bis zum Jahre 2010 sollen 5,2 Millionen Blu-Ray Player verkauft worden sein, was im Vergleich zu DVD-Abspielgeräten einen sehr geringen Marktanteil ausmacht. Bei den Filmen selber sieht es nicht besser aus, während erwartet wird, dass dieses Jahr 100 Millionen DVD’s verkauft werden, so sind es nur 2,7 Millionen Filme auf Blu-Ray.

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