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TESTBERICHT: Sanyo PLC-WK2500

Einleitung

Der PLC-WK2500 aus der Business/Education-Serie von Sanyo ist ein vielseitiger Multimediaprojektor, optimiert für den mobilen Einsatz in Schulen und Unternehmen. Der ultra-kompakte Projektor soll durch seine schnelle Einsatzbereitschaft bei Präsentationen bestechen. Die HD-Ready Auflösung von 1.280 x 800 Bildpunkten soll für hohe Detailtreue, nicht nur bei Präsentationen im Büro oder im Klassenraum, sondern auch bei der Wiedergabe von Videos und Filmen im eigenen Wohnzimmer sorgen.

Die maximale Bildhelligkeit von 2500 Lumen und der hohe Kontrast von 3000:1 sollen für klare Bilder mit leuchtenden Farben und gutem Schwarzwert sorgen. Die Lampenlebensdauer von 6000 Stunden im Eco-Modus und der Longlife-Filter reduzieren laut Sanyo den Wartungsaufwand und die Wartungskosten auf ein Minimum. Bei nur 29 dB(A) im Eco-Modus soll der Projektor bei Präsentationen kaum störend auffallen.

Lieferumfang

Der Sanyo PLC-WK2500 kommt in einem handlichen Karton von ca. 5 kg, der sich bequem transportieren lässt. Als Zubehör liegen zwei Stromkabel (EU/UK), ein VGA-Kabel sowie eine Fernbedienung inkl. Batterien bei. Außerdem liefert Sanyo einen Filterdeckel für die Montage unter der Decke mit, der Staubansammlungen im Filter verhindern soll.

Eine gedruckte Kurzanleitung ist auch im Lieferumfang enthalten, das ausführliche Handbuch gibt es als PDF-Version auf der beigepackten CD. Dort befindet sich zudem die Anleitung für den Netzwerkbetrieb des Projektors. Die CD enthält weder ein Farbprofil noch Bildschirmtreiber für ein Betriebssystem. Allerdings wurde der Sanyo während unseres Tests zuverlässig unter Windows und Linux erkannt.

Gestaltung

Der PLC-WK2500 ist mit 336 x 105 x 247 Millimetern und 2,9 Kilogramm gerade noch handlich genug, um ihn ohne Probleme von einem Konferenzraum in den nächsten tragen zu können. Die bei mobilen Projektoren übliche Tragetasche ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Kantiges schwarz-weißes Design: der PLC-WK2500 von vorn.

Das kastenförmige Gehäuse besteht aus einem schwarzen Unterteil und einem matt-weißen Oberteil. Das Objektiv ist in einem schwarzen "Fenster" auf der linken Seite des Projektors versenkt. Direkt links daneben befinden sich der IR-Sensor der Fernbedienung und ein dezenter Sanyo-Schriftzug. Rechts vom Objektiv sitzt die vordere Lufteintrittsöffnung, eine zweite befindet sich an der Unterseite des Gerätes.

SANYO Präsentation des PLC-WK2500 in Englisch. (YouTube Video: sanyonorthamerica)

An der linken Seitenfläche ist der Lautsprecher eingebaut. Die rechte Seite besteht aus Luftaustritts-Öffnungsgittern und dem Netzanschluss. Auf der Rückseite findet sich das Anschlussfeld sowie weitere Luftaustrittsgitter. Auf der Oberseite finden sich das übliche Bedienfeld mit Tasten und der Regler für Zoom- und Schärfeeinstellung sowie ein weiterer dezenter Sanyo-Schriftzug.

Das kantige Design ist praktisch, kompakt und somit leicht zu handhaben. Die Farbkombination aus Schwarz und Weiß verleiht dem Projektor ein hochwertiges Aussehen.

Aufstellung

Der Sanyo PLC-WK2500 bietet als mechanische Justierhilfe lediglich einen Gewindefuß vorne, der sich allerdings bis zu 40 mm herausdrehen lässt. Dies ermöglicht mit dem manuellen Zoom, mit einem Verhältnis von 1,2:1, eine relativ einfache und flexible Aufstellung des Projektors. Ein Lens-Shift, mit dem das Bild horizontal oder vertikal verschoben werden könnte, ist leider nicht vorhanden.

Der verstellbare Fuß vorne.

Die elektronische Keystone-Korrektur wirkt mit +/- 30 Grad nur in der Vertikalen. Ein Testbild im OSD als Ausrichthilfe gibt es nicht. Im Test funktionierte die automatische Trapezkorrektur optimal und lieferte sofort nach dem Einschalten des Projektors ein Bild ohne Verzerrungen.

Das Bild kann von Tisch- auf Deckenprojektion umgestellt werden. Auch Rückprojektion ist in beiden Positionen möglich. Die Anordnung der M4-Schraublöcher für die Gewindebohrungen der Deckenmontage ist im Handbuch im Anhang dokumentiert. Sanyo liefert, wie oben beschrieben, einen Filterdeckel mit, der bei der Deckenmontage das Zustauben des Filters verhindert. Weiteres Zubehör für die Projektormontage bietet Sanyo nicht an. Insgesamt ist die Flexibilität bei der Aufstellung zufriedenstellend.

Bildgröße

Der Sanyo PLC-WK2500 kann mit einem Abstand von 1,2 bis 11,1 Metern von der Projektionsfläche betrieben werden. Daraus resultiert eine Bilddiagonale von 1,0 bis 7,6 Metern. Übliche Diagonalen für dieses Gerät dürften zwischen 2,5 und 5,1 Meter (100 bis 200 Zoll) liegen. Das ergibt bei voller Zoomausnutzung Leinwandabstände von 3,1 bis 7,4 Meter. Für die optimale Bildqualität sollte der Raum möglichst abgedunkelt und die Distanz zur Leinwand nicht zu groß sein.

Bildgrößen und Projektionsabstände (aus: Handbuch Sanyo PLC-WK2500).

Die gewünschte Bildgröße wird über den Drehring "Zoom" oberhalb des Objektivs eingestellt. Wie bei allen Teleoptiken ohne Lens-Shift muss der Aufstellungsort für ein verzerrungsfreies Bild möglichst genau in der optischen Achse liegen. Für den Betrieb im Schulungsraum und Klassenzimmer oder auch im heimischen Wohnzimmer muss der Projektor mit etwas Feinarbeit auf die gewünschte Größe justiert werden. Alles in allem ist er für diese Preisklasse gut ausgestattet und durch die automatische Trapezkorrektur steht schnell ein gerades Bild zur Verfügung.

Gerätesicherung

Der Projektor kann mit einem Passwort aus 4 Zeichen gesichert werden, um die unbefugte Benutzung zu verhindern. Die Einrichtung und Benutzung ist leicht verständlich im Handbuch beschrieben. Sollte das Passwort geändert worden sein und dann vergessen werden, ist der Projektor laut Handbuch nicht mehr in Betrieb zu nehmen. Ein Universalkennwort zur Wiederherstellung des Werkszustands ist nicht vorhanden.

Neben der Gerätesperre können beim PLC-WK2500 auch die Tasten am Projektor oder der Fernbedienung gesperrt werden. Als mechanische Sicherungsmöglichkeit bietet der Sanyo außerdem ein Kensington-Lock.

Bedienung

Auf der weißen Oberseite des Projektors befinden sich, wie üblich, die Bedientasten des Projektors. Insgesamt sind acht Bedientasten vorzufinden, welche die Basisfunktionen bedienen. Sie sind funktional aufgereiht und arbeiten präzise mit einem sauberen Druckpunkt. Die dunkle Beschriftung auf weißem Grund neben den Tasten ist gut lesbar und lässt die Funktion der Tasten im Hellen gut erkennen. Da keine der Tasten beleuchtet ist, ist eine Bedienung ohne Raumlicht nur schwer möglich.

Drei Statusleuchten informieren über den Betriebszustand und eventuelle Fehlermeldungen. Im Normalfall leuchtet während des Betriebes nur die grüne Power-Taste. Während der Abkühlphase leuchtet diese rot und der Projektor lässt sich nicht anschalten. Eine weitere LED benachrichtigt bei einem nötigen Lampenwechsel und die "Warning-LED" warnt bei Überhitzung des Projektors.

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1 Kommentar vorhanden


Das ist doch mal eine ordentliche Größe. So machen Movies auch Spaß.

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