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TESTBERICHT: Sanyo PLC-WU3800

Einleitung

Mit dem PLC-WU3800 stellt Sanyo einen kompakten WXGA-Projektor vor, der trotz seines Gewichtes von nur 3,5 Kilogramm mit stolzen 3800 Lumen Lichtleistung aufwarten kann. Mit seinem Zoomobjektiv und zahlreichen Bildfunktionen lässt er sich spielend an die typischen Raumsituationen von Schulungs- und Konferenzräumen anpassen.

Durch das 16:9 Breitformat mit 1.280 x 720 Bildpunkten ist er auch für Heimkinoanwendungen gut ausgestattet. Zahlreiche analoge und digitale Bildeingänge bieten dem Käufer ein breites Anwendungsspektrum. Mit den Funktionen Bild-in-Bild und Bild-neben-Bild können sogar zwei verschiedene Bildquellen gleichzeitig gezeigt werden.

In Unternehmen kann der Administrator anhand der RJ45-Schnittstelle auch mehrere Projektoren in ein bestehendes Netzwerk einbinden. Dies eröffnet zahlreiche Vorteile durch die zentrale Wartung und Konfiguration des Projektors über ein Firmennetz oder das Internet.

In unserem Test werden wir den Sanyo PLC-WU3800 genau unter die Lupe nehmen und feststellen was in dem Beamer steckt.

Lieferumfang

Der stabile Karton mit über 5 Kilogramm Gewicht enthält ein schlankeres Gerät, als man zunächst vermuten würde. In seiner Tragetasche und zwei schützenden Polstereinsätzen ist der Projektor sicher untergebracht.

Das mitgelieferte Zubehör umfasst die Kabel für Stromversorgung und VGA, die Fernbedienung samt Batterien, eine Kurzanleitung und eine CD sowie der Schutzdeckel für das Objektiv. Das HDMI-Kabel fehlt leider wieder, dafür ist aber eine robuste Tragetasche dabei.

Eine gedruckte Kurzanleitung liegt bei, das ausführliche deutsche Benutzerhandbuch und die Anleitung für die Netzwerkinstallation findet man als PDF-Dateien auf der CD. Bildschirmtreiber oder Farbprofile werden nicht mitgeliefert.

Gestaltung

Mit 336 x 94 x 258 Millimetern und 3,5 Kilogramm Gewicht ist der PLC-WU3800 kein ultramobiles Leichtgewicht fürs Reisegepäck. Für kürzere Strecken oder Inhouse-Einsätze ist er dagegen kompakt genug, in seiner Tragetasche lässt er sich bequem transportieren.

Schlank und weiß: der PLC-WU3800 von vorn.

Die linke Seitenwand und die Front des schlanken und glattflächigen Sanyo PLC-WU3800 sind von großzügigen Belüftungsgittern durchbrochen. Vorne findet sich auch das eher klein wirkende Objektiv, daneben das dunkle Fensterchen für den Infrarotsensor.

Auf der Oberseite ist nur das Tastenfeld untergebracht. Fokus- und Zoomeinsteller befinden sich bei diesem Gerät unmittelbar am Objektiv. Die Rückseite nimmt die Anschlussleiste und den Einbaulautsprecher auf, daneben befindet sich ein drittes großes Belüftungsgitter.

Der Test zeigt, das Design ist nüchtern und sehr geradlinig. Das Gewicht ist größer als man bei der Größe des Gehäuses erwarten würde, was den stabilen und soliden Qualitätseindruck noch unterstreicht.

Aufstellung

Zwei Gewindefüße vorne und ein kleiner Gummifuß hinten müssen für die Ausrichtung reichen – das ist dann doch sehr spartanisch. Der Verstellbereich beträgt knapp 30 Millimeter. Die Gewindestangen aus Plastik werden beim Herausdrehen zunehmend labberig.

Zwei Gewindefüße vorne müssen reichen.

Das optische Zoom des Sanyo PLC-WU3800 hat einen selten großzügigen Bereich von 1,6:1, was die Ausrichtung sehr flexibel macht. Für die manuelle Justierung von Zoom und Fokus sind zwei Versteller zuständig, die sich vorn direkt am Objektiv befinden. Die Versteller laufen spielfrei und leichtgängig, dennoch ist die Bedienung etwas fummelig. Meist stört der Finger beim Einstelllen im Bild, und schnell berührt man ungewollt die nahe Linse.

Fokus- und Zoomeinsteller befinden sich unmittelbar am Objektiv.

Die elektronische Keystone-Korrektur (Trapez) wirkt nur in der Vertikalen, mit +/- 40 Grad ist auch sie groß bemessen. Die Auto-Setup-Funktion hilft zuverlässig bei der vertikalen Bildausrichtung. Ein Testmuster im OSD als Ausrichthilfe haben wir nicht gefunden.

Wie unser Test zeigt, kann das Bild von Tisch- auf Deckenprojektion umgestellt werden. Auch Rückprojektion ist in beiden Positionen möglich. Für die Deckenmontage sind 5 stabile M4-Gewindebohrungen in der Bodenwanne vorhanden, außer den Maßangaben liefert das Handbuch aber keine weiteren Hinweise dazu.

Bildgröße

Laut Distanztabelle liegt der mögliche Projektionsabstand des Sanyo PLC-WU3800 zwischen 1,0 und 12,1 Meter, damit sind bei maximaler Zoomausnutzung Bilddiagonalen in einem sehr weiten Bereich von 40 bis 300 Zoll (1,0 bis 7,6 Meter) möglich.

Bildgrößen und Projektionsabstände (aus: Handbuch Sanyo).

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