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TESTBERICHT: LG Flatron IPS234V-PN

Einleitung

Der IPS234V-PN aus LGs Flatron-Reihe ist vom Hersteller als Multimedia-Gerät für den Heimgebrauch konzipiert. Konkret bekommt der geneigte Kunde ein 23-zölliges FullHD-Display mit IPS-Panel in schickem "Hairline"-Design, wie LGs Werbetexter es ausdrücken, geboten. Besonders hervorgehoben werden ferner vor allem der niedrige Energieverbrauch, ermöglicht durch die LED-Hintergrundbeleuchtung, sowie die 6-Achsen-Farbkontrolle.

Rein anhand dieser Eckdaten scheint der IPS234V-PN keine außergewöhnlichen Features zu besitzen; 23-zöllige FullHD-Geräte sind weit verbreitet und IPS-Panels sind heutzutage auch im Consumer-Bereich keine Seltenheit mehr. Um sich von der Konkurrenz abzuheben, muss ein Monitor also schon herausragende Merkmale besitzen. Der Preiskampf ist dadurch enorm: Den IPS234V-PN erhält man bereits ab ca. 150 Euro.

Der folgende Test soll zeigen, ob der IPS234V-PN sich auch außerhalb der Werbetexte vom Durchschnitts-Multimedia-23-Zöller abheben kann. Dazu haben wir das Gerät ausführlich vermessen und getestet. Die Ergebnisse wurden im folgenden Testbericht aufbereitet.

Lieferumfang

Schlanker Monitor, kompakte Verpackung: Der Karton des IPS234V misst in der Höhe gerade einmal 10 Zentimeter. In diesem Karton finden neben dem Display der zweiteilige, vom Anwender zu montierende Standfuß, ein VGA-Kabel, eine Kurzanleitung und eine Software-CD Platz. Letztere enthält neben einer ausführlicheren Anleitung Windows-Treiber und diverse Zusatzsoftware. Ein Kabel zur digitalen Ansteuerung des Monitors über DVI oder HDMI ist leider nicht vorhanden – um optimale Bildqualität zu erzielen, muss sich dies der Kunde ein solches anderweitig besorgen.

Mitgeliefertes Zubehör des IPS234V.

Die Montage des Standfußes geht einfach vonstatten – die Teile müssen lediglich zusammengesteckt und mit einer Schraube fixiert werden. Dazu benötigt man im Idealfall einen größeren Schlitzschraubendreher oder adäquaten Ersatz.

Optik und Mechanik

Der IPS234V präsentiert sich in einem schwarzen und extrem flachen Gewand mit hochglänzendem Rahmen. Trotzdem bleibt das Design relativ geradlinig und verliert sich nicht in ablenkenden Schnörkeln. Die Rückseite ist in mattem Schwarz gehalten und mit einer leichten Struktur versehen.

Vorder- und Rückseite des IPS234V

Auf dem hochglänzenden Rahmen sind in dezentem Grau die Typenbezeichnung (links oben), das Herstellerlogo (Mitte unten) und ein EnergyStar-Logo (rechts unten) aufgedruckt. Ebenfalls im rechten unteren Bereich befinden sich der Einschalter und die OSD-Knöpfe. Ersterer wird als kleines optisches Schmankerl im eingeschalteten Zustand rot illuminiert.

Die Rahmeninnenseiten sind zwar ebenso wie der restliche Rahmen schwarz hochglänzend gehalten, aber jedoch leicht abgeschrägt. Dadurch wird eine irritierende Spiegelung des Bildschirminhaltes wirkungsvoll verhindert.

Der Rahmen des IPS234V ist schmal und hochglänzend.

Der zweiteilige Standfuß ist ebenfalls hochglänzend und außerdem großflächig geraten. Dadurch steht der Monitor zwar soweit sicher, eine Gefahr des Umkippens besteht nicht. Da der Fuß aber vollständig aus Plastik besteht und nicht mit Metall verstärkt ist, wirkt der Monitor bisweilen etwas wackelig. Stößt man an das Display oder auch nur an den Tisch, schwingt der Bildschirm lange nach. An der Rückseite des Standfußes ist eine Kabelführung angebracht.

Standfuß mit integrierter Kabelführung für mehr Ordnung auf dem Schreibtisch.

Wer im Bereich des Standfußes nachbessern will, kann das über die VESA75-Bohrungen auf der Rückseite des IPS234V tun. Hier können alternative Standfüße oder Monitorarme befestigt werden.

Die Hochglanzoberfläche, die von den Herstellern auch gerne als "Klavierlack-Optik" betitelt wird, sieht zwar schick aus, hat aber auch Nachteile: So hinterlässt man bereits beim Auspacken des Monitors die ersten unschönen Fingerabdrücke an Standfuß und Rahmen. Aber auch wenn man das Gerät gar nicht anfasst bildet sich schon innerhalb weniger Tage eine sichtbare Staubschicht. Ferner ist diese Oberfläche natürlich auch sehr kratzempfindlich. Wem die Optik wichtig ist, der sollte also immer ein Mikrofasertuch griffbereit haben und sehr vorsichtig mit dem Display umgehen.

Ein Gelenk an der Befestigung des Standfußes erlaubt es, das Display um 4° nach vorne und um 20° nach hinten zu neigen. Die Einstellung zeigte sich im Test als recht schwergängig und unpräzise. Ferner gibt das Gelenk beim Verstellen deutliche Knarzgeräusche von sich. Insgesamt macht diese Funktion keinen besonders hochwertigen Eindruck; da man diese Einstellung jedoch in den meisten Fällen einmalig vornimmt und später selten ändert, kann man darüber hinwegsehen. Weitere Ergonomie-Funktionen bietet das Gerät nicht.

Der IPS234V in maximal nach vorn und hinten geneigter Stellung.

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