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TESTBERICHT: HP Pavilion 23xi Teil 6


Textwiedergabe, links: nativ; rechts: 1.280 x 720 Vollbild.

Bei der nativen Auflösung sind die Darstellung des Textes und die Schärfe sehr gut. Bei 1280 x 720 wirkt der Text etwas unscharf, die Buchstaben werfen "Schatten". Auch dies lässt sich mit der Schärferegelung einigermaßen kompensieren.

Bei Verwendung exotischer Auflösungen, treten sichtbare Interpolationsartefakte auf. Diese bewegen sich aber auf geringem Niveau und beeinträchtigen die Lesbarkeit von Texten nicht.

Reaktionsverhalten

Den 23xi haben wir in nativer Auflösung bei 60 Hz am DVI-Anschluss vermessen. Der Monitor wurde für die Messung auf die Werkseinstellung zurückgesetzt.

Bildaufbauzeit und Beschleunigungsverhalten

Die Bildaufbauzeit ermitteln wir für den Schwarz-Weiß-Wechsel und den besten Grau-zu-Grau-Wechsel. Zusätzlich nennen wir den Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte.

Im Datenblatt steht bei der Reaktionszeit 7 Millisekunden (GtG) mit dem Zusatz "mit OD". Die Overdrive-Option heißt im deutschen OSD umständlich "Aktualisierung beschleunigen", wir bleiben lieber beim englischen Video Overdrive. Mehrere Stufen gibt es nicht, nur ein und aus. Nach dem Reset ist der Overdrive ausgeschaltet.

In dieser Einstellung messen wir den Schwarz-Weiß-Wechsel (rise + fall) mit 13,4 Millisekunden, der schnellste Grauwechsel benötigt 11,0 Millisekunden. Der Durchschnittswert für unsere 15 Messpunkte beträgt lange 19,9 Millisekunden.

Overdrive aus: längere Schaltzeiten, neutraler Verlauf ohne nennenswerte Überschwinger.

Das rechte Chart zeigt den Helligkeitsverlauf beim Grauwechsel zwischen 50 und 80 Prozent. Im Vergleich mit der grauen Idealkurve erkennt man die leichten Ausschläge des (grünen) Helligkeitsverlaufs, eine leichte Beschleunigung ist also durchaus vorhanden. Die Ausschläge sind aber so klein, dass man kaum von Überschwingern reden möchte.

Diese neutrale Charakteristik führt aber zu ziemlich langen Anstiegszeiten (rise) bei den dunkleren Bildwechseln, was der sauberen Durchzeichnung schnell bewegter dunkler Szenen in Spielen und auch Videos nicht gut tut.

Overdrive ein: kürzere Schaltzeiten, deutliche Überschwinger.

Genau dies ändert der aktivierte Overdrive. Jetzt gibt es schon deutlich kräftigere Überschwinger, dafür geht die durchschnittliche Schaltzeit um ein gutes Drittel auf nur noch 12,7 Millisekunden zurück. Zum allergrößten Teil geht das auf die jetzt viel schnelleren dunkleren Bildwechsel zurück.

Die Gefahr von Bildartefakten nimmt insgesamt aber nur wenig zu, denn der Overdrive hält sich immer noch etwas zurück. Für Gamer bedeutet dies allerdings auch, dass die Schaltzeiten noch längst nicht so kurz sind wie bei schnellen TN-Panels.

Die Ergebnisse gleichen denen des 22xi aufs Haar, und unsere Empfehlung für die Wahl der passenden Einstellung ist wiederum genauso einfach: Overdrive einschalten, fertig.

Latenzzeit

Die Latenz ist ein wichtiger Wert für Spieler, wir ermitteln sie als Summe der Signalverzögerungszeit und der halben mittleren Bildwechselzeit. Mit nur 0,8 Millisekunden ist die Signalverzögerung des 23xi kaum noch zu unterbieten. Die halbe mittlere Bildwechselzeit ist mit 6,3 Millisekunden (Overdrive ein) ebenfalls recht kurz, daher kann der 23xi mit seiner mittleren Gesamtlatenz von nur 7,1 Millisekunden selbst sehr engagierte Spieler zufrieden stellen.

Backlight

Die Hintergrundbeleuchtung des 23xi arbeitet mit White LED. Die Helligkeit wird mit dem verbreiteten PWM-Verfahren geregelt.

Selbst bei voll aufgedrehtem Backlight werden schon ganz kurze Pausen eingelegt, mit knapp 2 Prozent Pausenanteil (entspricht einer Tastrate von über 98 Prozent) sind die aber nicht wahrnehmbar. Abgeregelt auf 140 cd/m² am Arbeitsplatz (gelbe Kurve) sehen wir die PWM-typische Rechteckschwingung im Chart, die Schaltfrequenz beträgt 265 Hz mit einer Tastrate von 50 Prozent. Das Backlight-Flimmern sollte daher nur für besonders empfindliche Menschen wahrnehmbar sein.

LED-Backlight mit PWM-Steuerung.

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1 Kommentar vorhanden


Prad empfiehlt den Kauf eines gebrauchten von Amazon fuer 163 Euro ueber den Kauf eines neuen fuer 159 Euro vom HP Schop?

Muss wohl ein Versehen sein...

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