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TESTBERICHT: Asus PG248Q Teil 12


DVD und Video

Über die HDMI-Schnittstelle können HD-Zuspieler wie BD-Player, Spielekonsolen oder HDTV-Empfänger direkt angeschlossen werden. Audiosignale werden dabei direkt an den Kopfhörerausgang weitergeleitet.

Wie bereits im Teil "OSD" angemerkt, sollte man sich die GameVisual-Einstellungsebene sparen oder vorher die Einstellungen notiert haben, da sie direkt verloren gehen, sollte man einen anderen Modus wählen. Dennoch wollen wir auf den Kinomodus eingehen, der hier auch zu finden ist. Dieser stellt sich aber als unbrauchbar heraus, da er mit knappen 10 000 Kelvin viel zu kühl ist, um einen Film in richtigen Farben darzustellen und alles mehr oder weniger blau wirkt. Besser, man belässt es bei den Werkseinstellungen auf der Einstellung "Rennmodus". Mit knapp 7200 Kelvin ist der Modus zwar auch ein wenig zu kühl, was aber kaum zu merken ist. Auch die restlichen Einstellungen sind so weit in Ordnung. Einzig die Helligkeit sollte von 80 auf etwa 35 Prozent gesenkt werden. So erhält man ein farbenfrohes, aber nicht übersättigtes Bild, das auch Hautfarben ordentlich darstellt. So ist auch die Durchzeichnung in den hellen und dunklen Passagen in Ordnung.

Für einen Videoabend mit mehreren Leuten eignet sich der PG248Q, bedingt durch das TN-Panel und die damit verbundene schlechte Blickwinkelstabilität, definitiv nicht.

Skalierung, Bildraten und Deinterlacing

Da keine Möglichkeit besteht, Einfluss auf das Bildformat zu nehmen, sollte der PG248Q das eigenständig können. Hier macht er auch keine Fehler. Material in 720p wird als Vollbild angezeigt und SD-Material auf die volle Höhe skaliert, mit Balken rechts und links. Laut Handbuch unterstützt das Display kein Interlace. Wir haben ihn dennoch an einen HDTV-Empfänger angeschlossen und waren positiv überrascht. Wie die meisten anderen G-Sync-Geräte meldet das OSD auch hier nur die effektive Auflösung von 1920 x 540 Pixel, zeigt aber trotzdem ein einwandfreies Vollbild an. Ein leichtes Zittern erkennt man jedoch trotzdem, das bei 576i dann so stark ist, dass man sich so keinen Film anschauen möchte. Einen Test, ob ein Deinterlacer verbaut ist, sparen wir uns deswegen.

Obwohl das OSD vertikal 540 Pixel meldet, gibt der PG248Q ein Vollbild aus

Der ASUS PG248Q verarbeitet über HDMI Bildraten von 50 Hz und 60 Hz und über DisplayPort 60, 85, 100, 120, 144, 160, 170 und 180 Hz. Sämtliche Frequenzen zeigen keinen Judder. Kino-Feeling wird damit aber trotzdem nicht aufkommen, da 24 Hz mit "Out of Range" quittiert wird.

Overscan

Diese Einstellungsmöglichkeit bietet der PG248Q nicht an.

Farbmodelle und Signallevel

Über HDMI werden digitale RGB- und YCbCr-Signale verarbeitet, die den vollen Dynamikbereich nutzen (PC-Level, Tonwertumfang bei 8-Bit-Präzision: 0-255). Es ist aber nicht möglich, den Signallevel am Monitor zu wählen. Über einen BD-Player wurde aber automatisch Videolevel (Tonwertumfang bei 8-Bit-Präzision: 16-235) gewählt. Falls das einmal nicht funktioniert, sollte darauf geachtet werden, dass der Zuspieler über solch eine Funktion verfügt und die Tonwerte bereits hier gespreizt werden.


Bewertung
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451,99 €
++ sehr gut, + gut, +/- zufriedenstellend, - schlecht, -- sehr schlecht

Datenblatt

Diskussion im Forum


Fazit

Das neueste Display der ASUS-ROG-Reihe bietet die bekannte hochwertige Verarbeitung und die gleichen vielseitigen ergonomischen Möglichkeiten, wie bei den anderen seiner Art. Auch die komfortable Bedienung des OSD fällt erneut positiv auf.

Aufgrund des eingesetzten TN-Panels und der damit verbundenen schlechten Blickwinkelstabilität ist der ASUS ROG PG248Q für die Bildbearbeitung völlig ungeeignet, obwohl er über ein ordentliches Ergebnis mit einer 97-prozentigen Abdeckung des sRGB-Farbraums nach der Kalibrierung verfügt. Auch für Cineasten ist er bestimmt nicht erste Wahl, da einerseits über HDMI keine 24 Hz unterstützt werden und andererseits schon eine leichte Änderung der Sitzposition vom Zentrum mit stark abweichenden Farben verbunden ist.

Für all diese Dinge wurde er aber auch nicht entwickelt, sondern einzig für den Spielbetrieb – und hier schöpft er aus dem Vollen. Neben den erstklassigen Reaktionszeiten und der besten Gesamtlatenz, die wir je bei einem Monitor messen konnten, verfügt das Display über jede Menge Ausstattung. So werden lästiges Tearing und Ruckeln wirksam durch das G-Sync-Modul unterbunden, während Bewegungsunschärfe durch ULMB gemindert werden kann. Selbst 3D-Fans kommen in Verbindung mit einem NVIDIA 3D-Vision-Set voll auf ihre Kosten. Außerdem lässt sich das Display über den Overclock-Modus, auf eine maximal mögliche Aktualisierungsrate von 180 Hz bringen und sorgt in Verbindung mit einer leistungsfähigen Grafikkarte für ein absolut flüssiges Spielerlebnis. Natürlich zählen auch die bekannten GamePlus-Funktionen der ROG-Reihe wie Target-Overlay, Timer und fps-Zähler zur Ausstattung und machen den ASUS ROG PG248Q zum komplettesten Gaming-Display, das wir bis jetzt testen durften.

Insgesamt schrammt das Gerät nur knapp an einer sehr guten Bewertung vorbei, da es abseits des Spielbetriebs zu viel Luft nach oben gibt. Durch den Umfang der Gaming-Optionen und die Performance in diesem Bereich geht der Straßenpreis von rund 500 € aber vollkommen in Ordnung, weshalb das Modell für die ursprüngliche Zielgruppe der Gamer unsere Kaufempfehlung erhält.

Gesamturteil: GUT


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5 Kommentare vorhanden


Für mich als hört sich dieser Monitor beinahe perfekt an (Hauptverwendung Gaming):
- Super Ausleuchtung
- Gute Farbwiedergabe (bei 144HZ; ohne Overdrive)
- Optional einstellbar als schnellster Monitor auf dem Markt

Ein wenig stutzig macht mich jedoch die Aussage, dass G-Sync bei 40-60 fsp/Hz an den Objekträndern ein Flackern erzeugt. Viele Spiele haben leider noch einen FPS-Lock auf 30 oder 60 FPS. Ist das normal für G-Sync oder ist dies ein monitorspezifisches Problem? Wie störend sind diese Ränder? Wodurch entstehen sie?
Danke für Deinen Kommentar.
Vielleicht habe ich mich etwas missverständlich ausgedrückt. Dieses Flackern wird nicht durch G-Sync hervorgerufen, sondern entsteht, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abrutscht. Im Imagevideo sieht man in der Zeit von 4:45 bis 4:47 die Pfeiler der Unterführung, die extremes Tearing verursachen und auch ein Flackern zeigen. So ähnlich muss man sich das vorstellen, allerdings ohne Tearing und nicht ganz so arg. Der Effekt ist dort so stark sichtbar, da das Video mit der Kamera abgefilmt wurde. Wer allerdings empfindlich diesbezüglich ist, den wird es mit Sicherheit stören. Bei anderen Monitoren entsteht aber auch solche Problematik, wenn die Aktualisierungsrate zu weit abfällt.
Ich hoffe ich konnte Deine Frage soweit beantworten.
Kannst du mir einen Link zu dem erwähnten Video schicken? Ich kann zu dem Modell "Asus PG248Q" kein Video von euch finden.
Dieser Test ist offiziell noch nicht veröffentlicht. Da ist der Link zum Test durchgesickert. Sobald der Test freigegeben wurde ist auch das Video dazu erhältlich. Ich kümmere mich Montag darum.
Das Video ist jetzt auf Seite 1 des Tests zu finden.

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