55 Prozent einer US-Käufergruppe wollen kein 3D

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Verbraucher zeigen sich in Bezug auf 3D-Technologie noch immer unentschlossen. Das ist das Ergebnis einer neuen Online-Studie des kalifornischen Einkaufs- und Testportals Retrevo . Demnach planen 33 Prozent von mehr als 1.000 befragten Online-Einkäufern, sich innerhalb des nächsten Jahres einen HDTV anzuschaffen. Die Mehrheit (55 Prozent) gibt an, keinerlei Interesse an 3D-Effekten zu haben.

Online-Umfrage: 40% halten des Inhaltsangebot für zu gering, 30% stören sich an den 3D-Brillen. (Grafik: Retrevo)

Im Umkehrschluss liegt der Prozentsatz derjenigen, die sich für 3D erwärmen können, bei 45 Prozent. Davon planen 22 Prozent tatsächlich die Anschaffung eines 3D-fähigen Fernsehers, während 23 Prozent den Kauf vom 3D-Preisaufschlag abhängig machen.

Für ein knappes Drittel der Umfrageteilnehmer sind die (aktiven) 3D-Brillen das größten Hindernis – ein Argument, das von passiver 3D-Technologie entschärft wird, zumindest für Einige. Für Andere sind die günstigeren und komfortablen Passivbrillen kein Vorteil, da sie der Meinung sind, die Polarisationstechnik liefere von vornherein eine schlechtere 3D-Darstellung. Allerdings kennen 75 Prozent den Unterschied zwischen beiden Technologien nicht.

Die größte Sorge der Käuferschaft ist nach wie vor der Content: 40 Prozent befinden, es gebe einfach nicht genug Inhalte, die den Besitz eines 3DTVs rechtfertigen. Retrevo erwartet im Weihnachtsgeschäft hohe Nachlässe auf 3DTVs und empfiehlt allen Interessenten, sich noch zu gedulden.

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