Absatzschwäche: Monitorbranche holt sich im Oktober nasse Füße

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Leichte Absatzverluste hat der Weltmarkt für LCD-Monitore im Oktober 2011 verzeichnet. Laut aktuellen Zahlen des Marktforschungsunternehmens WitsView ist das Absatzvolumen der zehn größten Monitorhersteller seit September um 5,2 Prozent gefallen. Bei einschlägigen OEM-Herstellern wie TPV hat es im gleichen Zeitraum 8,8 Prozent Absatzeinbußen gegeben.

Mit dem chinesischen Unternehmen HKC hat sich ein starker Wettbewerber im OEM-Sektor breitgemacht. (Foto, Logo: HKC)

In Quartal vier steht die Monitorbranche erneut mit nassen Füßen da: Nach Schätzungen der Analytiker gibt der Monitorabsatz dann noch einmal bis zu fünf Prozent nach. Die Experten begründen das mit den schweren Überschwemmungen in Thailand, deren Auftreten zu Lieferengpässen im Festplattenbereich geführt hat. Weil Desktop-PCs und Monitore häufig im Paket gekauft werden, beeinflusst der Mangel im HDD-Sektor indirekt die Verkaufszahlen von Displays.

Beeindruckt zeigten sich die Marktexperten von der Absatzentwicklung beim Bildschirmlieferanten Suzhou Raken Technology. Das zwischen LG Display und Amtran Technology in China etablierte Joint Venture steigert sich voraussichtlich von 300.000 verkauften Monitoren im Jahr 2010 auf Stückzahlen von einer Million in diesem Jahr, 2012 rechnet WitsView mit einer Verdopplung des Absatzes.

Laut WitsView könnte HKC in diesem Jahr ein Absatzziel von bis zu sechs Millionen Displays erreichen und außerdem etwa zwei Millionen LCD-TVs absetzen.

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