Apple präsentiert superflachen iMac

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Apple präsentiert den gründlich überarbeiteten iMac. Auffällig: an der Seite ist das Display nur noch 5 mm dick. Dafür wurde auf das optische Laufwerk verzichtet. Die Geräte lassen sich mit einer Hybridfestplatte mit maximal 3 TByte Speicherkapazität ausrüsten.

Der neue ultraflache iMac 2012 (Foto: Apple).

Besitzer des alten iMac würden ihre Geräte ab sofort als veraltet ansehen, sagte Marketingchef Phil Schiller bei der Präsentation des neuen iMacs mit einem nur 5 mm dicken Display – zumindest am Rand. In der Mitte braucht es Platz für die Technik, dort ist es noch 3 cm stark. Durch neue Fertigungstechniken konnte der Bildschirm erheblich flacher gebaut werden. Auch das Gewicht konnte Apple um rund 3,6 kg verringern.

Das größere Modell mit 27 Zoll bietet eine Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixeln. Das kleinere 21,5 Zoll große Modell arbeitet mit der Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln. Beide sind mit IPS-Panels ausgestattet und leuchten mit 300 cd/m² Helligkeit. Die Panels werden ab Werk farbkalibriert. Retina-Displays sind es aber leider nicht.

Den iMac gibt es mit i5- und i7-Prozessoren von Intel und mit bis zu 32 GByte RAM. Die Standardfestplatte namens Fusion-Drive verbindet eine SSD mit einer mechanischen Festplatte. Häufig benötigte Daten werden von der Hybridfestplatte automatisch auf den schnelleren Speicher kopiert. Auf Wunsch kann auch eine SSD mit bis zu 768 GByte Kapazität eingebaut werden. Zusätzlich gibt es einen SD-Kartenschacht sowie vier USB-3.0-Anschlüsse, zwei Thunderbolt-Ports und Gigabit-Ethernet sowie ein WLAN-Modul (802.11n) und Bluetooth 4.0.

Der 21,5-Zoll-iMac mit 2,7 GHz schnellem Quad-Core i5 von Intel und Nvidia Geforce GT 640M und 1 TByte Festplatte soll in Deutschland 1.349 Euro kosten. Die 2,9-GHz-Version mit GT 650M kommt auf 1.549 Euro. Für den großen iMac mit 27-Zoll-Bildschirm und Intels Quad-Core i5 mit 2,9 GHz und Geforce GTX 660M werden 1.879 Euro genannt. Das Modell mit 3,2-GHz-i5 und GTX 675MX kostet 2.049 Euro.

Der kleine iMac kommt im November auf den Markt, während der große erst im Dezember erscheinen soll.

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